THK Rissen: Freude und Frust

Benjamin Laatzen (THK Rissen, r.) – hier im Zweikampf mit Flottbeks Philipp Witte - erzielte im Spiel gegen den GTHGC zwei Treffer, doch das reichte nicht zum Sieg. Foto: rp
Hamburg: Rissen |

Die neue Halle ist fertig, doch nach zwei Auftaktschlappen ist der Klassenerhalt in Gefahr

von Rainer Ponik

Die Einweihung der neuen Rissener Hockeyhalle am Marschweg 75 zählte zu den Höhepunkten des Hockeyjahres 2011. Umso ärgerlicher war es, dass das so wichtige erste Bundesligaspiel in der neuen Umgebung gegen Aufsteiger DHC Hannover mit 6:8 verloren ging. Vor der imposanten Kulisse von mehr als 300 Zuschauern agierte der Rissener THK oft viel zu hektisch ­–der Gegner siegte.
Schon im Auftaktspiel beim Dauerrivalen GTHGC hatte es für das Team von Kai Britze wie so oft nicht zu einem Punktgewinn gereicht. Johannes Persoon (zwei) und Ferdi von Oertzen brachten die Flottbeker bis zur Halbzeit mit 3:1 in Führung. Nachdem der GTHGC bereits auf 5:1 davongezogen war, verkürzten Christoph Duck- stein und Benjamin Laatzen (zwei) auf 4:5. Philipp Weber hatte sogar die Chance per Siebenmeter auszugleichen, brachte den Strafstoß aber nicht im Tor der Gastgeber unter. Als Persoon fast im Gegenzug auf 6:4 erhöhte, war die Partie, die am Ende 7:4 ausging, entschieden. „Im Kampf gegen den Abstieg haben wir jetzt erstmal keine guten Karten“, so Teambetreuer Heiko Lehmann.
Auch der GTHGC blieb am Sonntag nicht ungeschlagen. In Harvestehude gab es für die Flottbeker Russell-Bande nichts zu holen. Persoon, Niels Leest und Philipp Witte konnten beim 3:10 nur für Ehrentreffer sorgen.
Noch ärger kamen die Damen von Bundesligaaufsteiger Polo unter die Räder. Im ersten Heimspiel gegen den Klipper THC konnten die Schützlinge von Trainer Kristian Kloss noch gut mithalten und lagen lediglich mit 0:1 zurück. Im zweiten Durchgang sorgte ein zehnminütiger Tiefschlaf dann aber dafür, dass das Spiel schließlich mit einem 0:5 endete.
Noch schlimmer erwischte es die Rot-Grünen beim Harvestehuder THC. Deren Stürmerin Rike Sager erlegte Polo fast im Alleingang und erzielte beim 12:1-Erfolg acht (darunter die ersten sechs) Treffer. Polos Treffer zum 10:1 konnte Nadine Schützenhofer gut geschrieben werden. „Ich hoffe, dass wir uns in den nächsten Spielen deutlich steigern werden“, hat Kristian Kloss den Glauben an den Klassenerhalt trotz der beiden Auftaktschlappen nicht aufgegeben.
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