Rissener Volleyballer an der Tabellenspitze

Mannschaftsführer Jan Peter Schmidt spielt schon seit mehr als zehn Jahren für die Volleyball-Herren des RSV – er ist mit seinem Trainer von der Bezirksklasse bis in die Verbandsliga aufgestiegen. Foto: rp
Hamburg: RSV |

Mondry-Team liebäugelt mit dem Aufstieg in die Regionalliga

Rainer Ponik, Hamburg-West
Mit einem breiten Grinsen schauen die Volleyballherren vom Rissener Sportverein derzeit auf die Verbandsliga-Tabelle – sie stehen in dieser ganz oben.
Gibt es ein Geheimnis hinter dem erfolgreichen Abschneiden des Teams? „Im Vergleich zu den Vorjahren sind wir bisher von schweren Verletzungen verschont geblieben“, nennt Frank Mondry, schon seit zehn Jahren Trainer der Ersten Herren, einen wichtigen Grund für den Höhenflug seines Teams. Zudem scheint auch der Mix aus erfahrenen Spielern wie Kapitän Jan Peter Schmidt und Youngstern wie Rasmus Abel, Leo Hornef oder Lars Mondry gut zu harmonieren.
„Jugendlicher Elan und geballte Erfahrung ergänzen sich eben prima“, sagt Frank Mondry gut gelaunt. Gerade in den entscheidenden Phasen der knappen Spiele schafften es die Rissener, Ruhe und Konzentration zu bewahren und ihre Chancen zum Punktgewinn clever zu nutzen.
Nach der Eroberung der Tabellenspitze schlug der Ehrgeiz noch tiefere Wurzeln. „Hier gefällt es uns, hier bleiben wir!“, sagten sich die Spieler und verteidigten ihre Führung bislang erfolgreich. Inzwischen liebäugelt man in Rissen sogar mit dem Gedanken, in die Regionalliga aufzusteigen. „Die Grundvoraussetzungen können wir bestimmt erfüllen!“, ist sich Frank Mondry sicher. Zu viele Gedanken werden an das Thema Aufstieg allerdings nicht verschwendet. „Es kann noch viel passieren“, sagt Jan Peter Schmidt. Auch er weiß: Vorjahresmeister Harburger Turnerbund und die mit ehemaligen Bundes- und Regionalligaspielern gespickte dritte Mannschaft des Oststeinbeker Sportvereins haben den Kampf um die Hamburger Meisterschaft keineswegs schon aufgegeben.
Völlig unabhängig davon, ob es zu Meisterschaft und Aufstieg reicht oder auch nicht, will der Rissener Sportverein sein Kooperationskonzept mit dem Gymnasium Rissen fortsetzen. So wird es dann sicher auch in Zukunft immer wieder Spieler wie Leo Hornef geben, die später im Erwachsenenteam für eine willkommene Verjüngung der Mannschaft sorgen.
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