Rissener Moral belohnt

Erschöpft, aber glücklich nahm Rissens Benjamin Laatzen (r.) nach dem Schlusspfiff die Glückwünsche seiner Mitspieler entgegen. Foto: Niklas Wolter
Hamburg: THK Rissen |

THK holte im Bundesliga-Derby gegen Flottbek nach 0:5 mit 7:7 noch einen Punkt

Rainer Ponik, Hamburg-West
Nach 35 Minuten sahen Flottbeks Hockeyherren im Bundesligaduell beim THK Rissen schon wie die sicheren Sieger aus. Oliver Meissner brachte die Gäste bereits kurz nach dem Anpfiff mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit sahen die 350 Fans ein recht ausgeglichenes Spiel. Dann aber baute Alexander Otte den Vorsprung innerhalb von nur fünf Minuten durch einen Hattrick auf 4:0 aus. Als Sebastian Biederlack kurz nach dem Seitenwechsel ein Eigentor unterlief, deutete alles auf einen klaren Auswärtssieg. Der THK zeigte jedoch Moral und kämpfte weiter um jede Kugel. Das wurde prompt belohnt.
Tim-Oliver Fedeler und Philip Weber verkürzten den Rück-stand auf 2:5. Die Flottbeker Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es Alexander Otte, der den nächsten Treffer für die Großflottbeker erzielte. Das Team von Trainer Kai Britze ließ sich dennoch nicht beeindrucken und nutzte seine Chancen in der Schlussphase besser. Benjamin Laatzen, Johannes Reheis und Sebastian Biederlack brachten den THK binnen vier Minuten auf 5:6 heran, doch Ottes fünften Treffer schien die Aufholjagd endgültig zu stoppen.
„Wir haben aber bis zum Schlusspfiff an unsere Chance geglaubt“, so Philip Weber. Tatsächlich rettete Benjamin Laatzen mit seinem Doppelpack in den Schlussminuten einen hochverdienten Punkt.
„Wir waren nicht clever genug, hätten hier einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können“, so Flottbeks Headcoach Jimmy Lewis zu den vergebenen Chancen im zweiten Spielabschnitt.
Jetzt haben sowohl die Flottbeker als auch die Rissener jeweils vier Punkte auf dem Konto. Beide müssen in den nächs-ten Spielen versuchen, Schlusslicht Hannover 78 weiter auf Distanz zu halten. Während der GTHGC am Sonnabend (14 Uhr, Christianeum, Otto-Ernst-Straße 34) im Spiel gegen den Club an der Alster auf eine Revanche für die knappe 11:13-Niederlage hoffen darf, stehen die Rissener zwei Stunden später gegen Tabellenführer Harvestehude (16 Uhr, Marschweg 75) vor einer ungleich schwierigeren Aufgabe.
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