Rissen führt – und verliert!

Rissens Benjamin Laatzen traf im Derby gegen Großflottbek dreimal, konnte die 5:7-Niederlage und den damit verbundenen Abstieg in die 2. Bundesliga aber auch nicht verhindern. Foto: rp
Hamburg: THK Rissen |

Hockey-Bundesliga: GTHGC sichert sich im Derby nach 7:5-Erfolg den Klassenerhalt

Rainer Ponik, Hamburg-West

Sie wollten ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt nutzen, mit Siegen gegen Groß Flottbek und Klipper doch noch den Abstieg aus der Hockey-Bundesliga vermeiden. Und es sah auch zunächst so aus, als solle den Hockeyherren vom THK Rissen zumindest der erste Teil des Planes gelingen.
Im Lokalderby gegen den Groß Flottbeker GTHGC, der auch noch drei Punkte benötigte, um den Ligaverbleib abzusichern, waren es die Rissener, die zuerst in Führung gingen. Nachdem Philip Weber nur knapp an GTHGC-Keeper Tim Lederbach gescheitert war, brachte Sebastian Biederlack die Grün-Weißen in der 25. Minute in Führung. Markus Wesseling erhöhte wenig später auf 2:0. Klar, dass die Stimmung unter den Rissener Fans am Marschweg in der Halbzeitpause hervorragend war.
Die Gäste dann aber nach Toren von Alex Otte und Philip Greutter in kurzer Zeit zum 2:2-Ausgleich. Rissen ging nach Benjamin Laatzens Treffer postwendend wieder in Führung. Wie im Hinspiel, als Otte beim 6:3 alle Flottbeker Tore erzielte, wurde der Nationalspieler, der gerade für die WM in Leipzig nominiert wurde, erneut zum spielentscheidenden Akteur auf dem Parkett. Sein Doppelschlag brachte den THK in der 48. Minute erstmals ins Hintertreffen, doch noch gaben sich die Rissener nicht geschlagen. THK-Urgestein Benjamin Laatzen drehte das Spiel durch einen Siebenmeter und eine verwandelte Strafecke.
Rissen verzichtete auf Torwart zugunsten eines Feldspielers
Alex Otte glich kurz darauf zum 5:5 aus und brachte den THK in Zugzwang: dem Gastgeber konnte nur ein Sieg weiterhelfen. Rissen musste gewinnen und nahm seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Platz. Es nutzte alles nichts, denn der GTHGC verteidigte clever und gewann auch das Rückspiel nach den Kontertoren von Jakob Schmidt und Alex Otte mit 7:5.
Während die Flottbeker den Klassenerhalt feiern konnten, muss der THK Rissen im Herbst in der 2.Bundesliga einen neuen Anlauf in Richtung Eliteklasse nehmen.
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