Rainer Michahelles setzt auf Routine

Eckenspezialistin Steffi Andresen zählt zu den erfahrensten Spielerinnen im Regionalligateam des THK Rissen. Foto: rp
Hamburg: THK Rissen |

Hockey-Regionalliga: Erfahrene Spielerinnen für den Klassenerhalt

Rainer Ponik, Hamburg-West
Mit nahezu unverändertem Team starten die Hockey-Damen vom THK Rissen am Sonnabend in die neue Regionalliga-Spielzeit. Einzig Vivien Haack, Rikka Goßler (beide Studium) und Lena Johe (Ausland) haben den THK verlassen. Frauke Seefeld möchte ihre lange Karriere im Rissener Dress beenden, steht aber im Notfall – so auch dieses Wochenende – als „Stand-by-Profi“ bereit. „Darüber bin ich auch sehr froh“, lobt Trainer Rainer Michahelles, der mit seinen Spielerinnen in die 14. Saison geht und weiterhin viel Spaß an seiner Aufgabe hat, die erfahrene Abwehrspielerin.
Drei Neuzugänge sorgen für frisches Blut im 20er-Kader. Neben Maren Hebestreit und Nicole Olff, die vom Großflottbeker THGC II an den Marschweg wechselten, wird bald auch eine Spielerin aus Berlin-Steglitz ins Training einsteigen.
„Obwohl in der Vorbereitungszeit nicht alle regelmäßig dabei waren, glaube ich fest daran, dass wir auch im kommenden Jahr noch in der Regionalliga Zu Hause sind“, betont Rainer Michahelles. Es sind vor allem die erfahrenen Spielerinnen, die Verantwortung übernehmen müssen. In der Innenverteidigung sorgen Laura Gutte und Steffi Andresen für Sicherheit, im Mittelfeld gestalten Sarah Stücker und Sabine Andresen das Spiel, und Allrounderin Johanna Stumme taucht immer dort auf, wo sie gebraucht wird.
„An guten Tagen können wir jeden Gegner schlagen“, erinnert sich Rainer Michahelles gern da-ran, dass der THK das einzige Team war, dem es vergangene Saison gelang, den späteren Bundesligaaufsteiger Marienthal zu besiegen. „Nach dem Aufstieg des MTHC gibt es in diesem Jahr keinen klaren Titelfavoriten“, so der THK-Coach. Für die Rissenerinnen gelte es, sich frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern.
Im Auftaktspiel muss der THK am Sonnabend um 11 Uhr bei Hannover 78 antreten, danach stehen die Partien gegen die Aufsteiger Club zur Vahr Bremen und TTK Sachsenwald an. „Wenn wir zwei dieser drei Begegnungen für uns entscheiden können, sind wir gut dabei“, hofft der Coach.
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