Punkteteilung im Derby!

Auf den Spielfeld sind sie Konkurrenten, doch sonst gehen die Tennis-Herren vom THK Rissen (l.) und der SV Blankenese (r.) recht freundlich miteinander um. Foto: rp
Hamburg: THK Rissen |

Tennis-Oberliga: Rissener Herren erreichten gegen Blankenese ein 3:3

Rainer Ponik, Hamburg-West

Bereits am 2. Januar ging es für die Tennis-Herrenteams der THK Rissen und der SV Blankenese im Westderby um wichtige Oberligapunkte. Während die SVB die Meisterschaft im Visier hat, steht für den THK den Klassenerhalt im Fokus.
Obwohl sowohl Bert Schleper als auch Gerhard Fahlke mit einer Führung in ihre Einzel starteten, mussten sie sich den Blankenesern Marcel Hemmer und Mohamed Shabib schließlich geschlagen geben. Shabib, den die SVB nach mehreren Ausfällen extra aus Dänemark eingeflogen hatten, lieferte sich im hochklassigen Duell mit Rissens Ü40-Weltmeister Gerhard Fahlke einen sehenswerten Schlagabtausch, bevor er die Partie mit 6:4 und 7:5 für sich entscheiden konnte.

Beide Teams setzen
auf den eigenen Nachwuchs

Luca Marquard (6:2, 6:2 gegen Niko Soloviev) und Benjamin Fahlke, der in seinem Einzel gegen Ali Mirzakhani kein Spiel abgab, glichen den 0:2-Rückstand im Anschluss aus, so dass die beiden Doppel die Entscheidung bringen mussten.
Der THK legte vor: Luca Marquardt und Gerhad Fahlke besiegte das SVB-Duo Soloviev/Hemmer glatt mit 6:0 und 6:1. Im zweiten Doppel ging es wesentlich knapper zu. Nachdem Benjamin und Ferdinand Fahlke den ersten Satz mit 6:3 gewinnen konnten, glichen Shabib/Mirzakhani im zweiten Durchgang (6:2) aus. Weil die Blankeneser auch im Tiebreak die Nase vorn hatten, reichte es für die SVB zum 3:3-Ausgleich.
„Und damit sind wir angesichts des Spielverlaufs auch sehr zufrieden“, so SVB-Coach Alexander Hameister. Ein Sonderlob verdiente sich der Däne Mohamed Shabib für seine zwei Siege. „Ansonsten haben wir aber den Ehrgeiz, weitgehend ohne den Einsatz von Ausländern vorn mitzuspielen“, verweist Andreas Hameister auf die gute Nachwuchsarbeit des Vereins. „Weil auch unsere Philosophie darauf ausgerichtet ist, dem Nachwuchs eine Chance zu geben, haben wir ohnehin keinen Ausländer im Aufgebot“, glaubt Benjamin Fahlke, dass das THK-Team auch ohne Hilfe von außen den Abstieg vermeiden kann.
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