Mit dem Rücken zur Wand

Almut Heins (THK Rissen) konnte den zweimaligen Rückstand gegen den DTV Hannover zunächst zweimal ausgleichen. Foto: rp
Hamburg: THK Rissen |

Rissener Teams kämpfen um den Klassenerhalt. 1. Damen:
Mini-Kader bremst Hoffnung, 1. Herren mit Abwehrproblemen

Rainer Ponik, Hamburg-West

Am Wochenende blieben sowohl Rissens Hockey-Herren als auch die Damen ohne Punktgewinn. „Dass wir wie im Vorjahr gegen den Abstieg kämpfen müssen, ist keine Überraschung“, weiß Damen-coach Rainer Michahelles. Der Spielerkader der Rissener Frauen in der Regionalliga Nord ist mittlerweile auf nur noch elf Spielerinnen zusammengeschmolzen, von denen zu Punktspielen nie mehr als neun zur Verfügung stehen.

Coach setzt auf Defensive und schnelle Gegenstöße

So blieb Rainer Michahelles zuletzt nichts anderes übrig, als hinten sicher zu stehen und den Erfolg durch schnell vorgetragene Gegenstöße zu suchen. Im Spiel gegen den DTV Hannover ging diese Taktik vor anderhalb Wochen in den ersten zwanzig Minuten auf. Almut Heins konnte die Führung der Gäste zweimal egalisieren, doch kurz vor dem Seitenwechsel sorgte ein Dreierpack der Gäste für die Vorentscheidung. So reichte es trotz weiterer Treffer von Laura Gutte und Sabine Andresen nicht zum Punktgewinn.
Nach dem 4:8 gegen den DTV musste sich der THK auch am Sonntag einer Mannschaft aus der niedersächsischen Landeshauptstadt geschlagen geben. Bei der 1:4-Niederlage gegen Hannover 78 hielten die Rissenerinnen fast eine Halbzeit lang ein torloses Remis, ehe Kraft und Konzentration nachließen und das Spiel verloren ging. Torschützin für den THK war erneut Almut Heins.

Auch die Herren warten auf den ersten Saisonsieg

„Wir wissen, dass es uns in dieser Saison wohl erwischen wird, haben aber trotzdem nicht vor, unseren Gegnern die Punkte zu schenken“, betont Rainer Michahelles. Auch nicht gegen den Marienthaler THC, der am Donnerstag, 10. Dezember, um 20.30 Uhr zu Gast ist.
Auch die Rissener Herren haben alle drei bisherigen Punktspiele verloren – auch in Heimfeld. Der THK war über weite Strecken zwar ein gleichwertiger Gegner, konnte seine Chancen aber zu selten nutzen und zeigte Lücken in der Abwehr. Der THK kam nach dem Wiederanpfiff vorübergehend auf 4:7 heran, doch am Ende stand er erneut mit leeren Händen da.
Mit einer stabileren Abwehr sollte es aber im Duell der beiden noch sieglosen Teams am Sonntag, 13. Dezember, (12 Uhr, Marschweg 75) gegen den DHC Hannover zum Sieg reichen.
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