Duelle auf Augenhöhe

Hamburg: Rissener Sportverein, Volleyball |

RSV-Volleyballer können sich in der Verbandsliga gut behaupten

Rainer Ponik, Hamburg-West
Während der Rissener SV sein Frauenteam vor ein paar Wochen wegen Personalmangels aus der Verbandsliga abberufen musste, ziehen sich die Herren in Hamburgs höchs-ter Spielklasse recht bravourös aus der Affäre. Nachdem der RSV 2011 noch auf den Verbandsligaaufstieg verzichtet hatte, nahm das Team von Trainer Frank Mondry ein Jahr später die Chance wahr, sich in der höheren Spielklasse zu behaupten: „Da wir einige Neuzugänge ins Team integrieren konnten, sahen wir nach der erneuten Landesliga-Meisterschaft diesmal gute Chancen, auch in der Verbandsliga gut mitzuhalten“.
Tatsächlich belegt der Verein derzeit Rang 7. „Die Mischung aus Jung und Alt passt bei uns gut zusammen!“, freut sich Frank Mondry. Erfahrene Spieler, wie Matthias Weiß, Lars Mondry, Kai Peter Schmidt und Oliver van der Witt, die bereits seit vielen Jahren das Rissener Trikot tragen und mit ihrem Team im Laufe der Zeit der Durchmarsch von der Bezirksklasse bis in die Verbandsliga schafften, gehören genauso zum Team wie Leo Hornef. Dieser zählt zu den jungen Nachwuchs-talenten und kann durch seine enorme Beweglichkeit eigene Akzente setzen.
Auf eine gute Jugendförderung wird in Rissen viel Wert gelegt. RSV-Spieler Tim Dorson, der als Lehrer am Gymnasium Rissen arbeitet, hat großen Anteil daran, dass die Kooperation zwischen der Schule und dem Verein immer wieder neue Früchte trägt. „Von Trainern und Betreuern wird hier auch sehr gute Arbeit geleistet“, lobt Frank Mondry . Kein Wunder also, dass Rissener Jugendteams zu den besten Hamburgs zählen.
Im 14-köpfigen Mannschaftskader der 1. Herren sind Spieler zwischen 16 und 43 Jahren aktiv. Leitfigur des Teams ist Mannschaftsführer Kai Peter Schmidt, der am letzten Doppelspieltag schmerzlich vermisst wurde. Ohne den einsatzfreudigen Mittelangreifer blieben die Rissener in den Spielen gegen Tabellenführer HTB (0:3) und den VfL Geesthacht (1:3) ohne Erfolgserlebnis.
Spätestens in den Heimspielen gegen den ETV III und TuS Berne, die am Sonnabend, 12. Januar, auf dem Spielplan stehen, will der RSV aber versuchen, an Erfolge anzuknüpfen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.