Auswärtssieg für Aufsteiger Rissen

Mit einem kraftvollen Schmetterball überwindet Rissens Markus Hübner den gegnerischen Block und macht hier einen von vielen Punkten für sein Team, das sich beim VCO Hamburg mit 3:1 durchsetzen konnte. Foto: rp
Hamburg: Rissener Sportverein, Volleyball |

Volleyball-Regionalliga: Frank Mondrys Team darf als Tabellenachter
nach der Hinrunde auf den Klassenerhalt hoffen

Rainer Ponik, Hamburg-West

Nach dem Viersatzsieg seiner Mannschaft konnte Frank Mondry den Ausklang des Sonnabends so richtig genießen. Der Trainer der Rissener Regionalliga-Volleyballer hatte zuvor ein gutes Spiel seines Teams gesehen, das die letzte Vorrundenbegegnung beim Tabellenletzten VC Olympia Hamburg mit 3:1 für sich entschieden hatte.
Der RSV begann sehr ruhig und konzentriert, nutzte seine Chancen und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen, so dass der erste Satz klar mit
25:20 an die Gäste ging. Im zweiten Durchgang verschliefen die Rissener dann aber die ersten Minuten, machten einfache Fehler und gerieten schnell mit 6:13 in Rückstand. In der Folgezeit bemühte sich der RSV vergeblich, den Anschluss herzustellen und musste den Satzausgleich hinnehmen.

Tim Dawson versenkte
den Matchball

Im dritten Satz fanden die Gäste aber glücklicherweise wieder zu alter Konstanz zurück. Der RSV ging in Führung und gab sie nicht wieder her, so dass Tim Dawson, der ebenso wie zuvor Markus Hübner viele Punkte von der Außenposition erzielt hatte, den Satz mit einem platzierten Schmetterball beenden konnte. Im letzten Durchgang konnte sich lange Zeit keine Mannschaft entscheidend absetzen.
Die Hamburger U18-Auswahl mühte sich nach Kräften, um den Rissenern das Siegen so schwer wie möglich zu machen und wehrte am Ende noch drei Matchbälle ab, bevor es erneut Tim Dawson gelang, einen Schmetterball auf dem Feld des VCO Hamburg zu versenken.
„Es hat mich überrascht, wie viele Spiele wir als Aufsteiger recht offen gestalten konnten“, zog Frank Mondry nach dem vierten Saisonsieg eine positive Zwischenbilanz. Der RSV geht als Tabellenachter ins neue Jahr und darf auf den Klassenerhalt hoffen.
„Um das zu schaffen, müssen wir allerdings immer 100 Prozent unserer Leistung abrufen!“, weiß Frank Mondry, dass in der Regionalliga keine Geschenke verteilt werden. Dank einer geschlossen guten Mannschafts-leistung hat der RSV am vergangenen Sonnabend einen weiteren Schritt in Richtung Ligaverbleib gemacht.
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