Wohnungsbau – Vertrag für Hamburg: Gutes Gesamtpaket für Wohnungsbau, Bürgerbeteiligung und Naturschutz

Anne Krischok (SPD): „Wir legen Wert auf die Bürgerbeteiligung und erhöhen deshalb die Planungsmittel der Bezirke von 650.000 Euro auf 1,5 Millionen Euro.“

Die neue Zielzahl von 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr wird durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket und zusätzliche finanzielle Mittel für die Bürgerbeteiligung ergänzt. Hierzu haben die Regierungsfraktionen in der letzten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft einen Begleitantrag zum Wohnungsbauvertrag mit den Bezirken in die Bürgerschaft eingebracht.

Anne Krischok, Stadtentwicklungspolitikerin der SPD, begrüßt ausdrücklich die Neuauflage des „Bündnisses für Wohnen“ und den aktuellen Entwurf des „Vertrages für Hamburg“.

„Aus Sicht der Regierungsfraktionen wird damit das Fundament für einen noch stärkeren Wohnungsneubau gelegt“, so Frau Krischok. „Es wird deutlich, dass aufgrund des unbestritten sehr großen Wohnungsbedarfs neben der weiterhin prioritären Innenverdichtung auch Möglichkeiten der Stadterweiterung entwickelt werden sollen. Das ehrgeizige Ziel von 10.000 Wohneinheiten geht mit unserer Initiative Hand in Hand mit Klimaschutz, Klimaanpassung, Energieeffizienz und bezahlbarem Wohnraum. Den grünen Charakter unserer Stadt erhalten wir mit dem Eckpunktepapier zur Sicherung der Naturräume sowie dem 'Naturcent' und der 'Qualitätsoffensive Freiraum'.“

Hamburg bleibt also weiterhin die Grüne Metropole des Nordens. Unter anderem sollen die Landschaftsachsen, bedeutsame Grünverbindungen und vorhandene Parkanlagen freigehalten und die Gelder für Bürgerbeteiligung von 650.000 Euro auf 1,5 Millionen Euro aufgestockt werden. Klimaschutz, reduzierte Baukosten für bezahlbares Wohnen, wesentlich mehr Sozialwohnungen sowie mehr Wohnungen für Personen mit Dringlichkeitsscheinen sind ebenfalls Teil des Gesamtpakets.

„Rot-Grün gibt ein klares Signal für mehr bezahlbaren Wohnungsbau und eine moderne Stadtentwicklung, zusammen mit der Wohnungswirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern“, so Anne Krischok weiter. „Es ist gut, dass Hamburg eine attraktive Metropole ist, in der viele Menschen leben möchten. Umso mehr müssen wir dafür Sorge tragen, dass das Wohnen in Hamburg bezahlbar bleibt. Dieses gelingt nur, wenn wir unsere Anstrengungen noch verstärken und weitere Potentiale für den Wohnungsbau erschließen. Mit unserem Antrag unterstützen wir dieses Anliegen."
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