Wieder krachte ein Auto ins Schaufenster

Erst vor gut zwei Wochen ist wieder ein Auto in ein Schau-fenster gekracht. Diesmal in die Volksbank in der Waitzstraße. (Foto: Andreas Frank)

Polizei befürwortet verkehrssichernde Pläne des BID

Diesmal hat es das Schaufenster der Volksbank in der Waitzstraße erwischt. Wieder einmal ist ein weiteres Auto über das Parkziel hinausgeschossen. Verletzt wurde niemand. „Reine Glückssache“, betont Hauptkommissar Holger Heitmann, Leiter Prävention und Verkehr im Polizeikommissariat (PK) 25 und macht erneut deutlich, dass dringend etwas passieren muss.

Circa 70 Verkehrsunfälle in den letzten drei Jahren - der Großteil beim rückswärts Ausparken aus den schrägen Haltebuchten. 13 Autofahrer rasten in den vergangenen acht Jahren in eins der Schaufenster.
„Wir unterstützen zu 100 Prozent die Pläne des BID“, erklärt Heitmann. Sollte dagegen der Business Improvement
District nicht zustande kommen, „sind wir polizeilich im Zugzwang“. Heißt im Klartext: Dann müsste eine preisgünstigere Variante zur Verkehrssicherung her, die wesentlich mehr Parkplätze, nämlich alle schrägen Haltebuchten, fordern würde.
Hintergrund: Grundstückseigentümer der Waitzstraße und des Beselerplatzes planen, einen BID zu gründen. Zieht die Mehrheit mit, stehen insgesamt – mit Mitteln des Bezirks – 1,3 Millionen Euro zur Sicherung und Aufwertung der beiden Straßenzüge zur Verfügung. Mit Zustandekommen des BID geht es in die Feinplanung. Voraussichtlich 2016 starten dann die Bauarbeiten.
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