Wie wird Blankenese fahrradfreundlich?

Helmut Plank, Zweiter Vorsitzender des Vereins, präsentiert das neue Fahrrad des Zukunftsforums. (Foto: privat)

Zukunftsforum lädt zur Tagung ein

Hinter den Kulissen wird gewirbelt, was das Zeug hält. Seit einem Jahr bereiten die Akteure des Zukunftsforums Blankenese die Tagung am Mittwoch, 21. Januar, vor. Von 9 bis 13 Uhr sollen sich interessierte Anwohner, Jugendliche, Politiker und Verkehrsexperten im Gemeindehaus, Mühlenberger Weg 64a, mit einem Thema beschäftigen: „Wie kann Hamburg so fahrradfreundlich werden wie Groningen oder wie Kopenhagen, das als fahrradfreundlichste Stadt der Welt gilt? Und wie fangen wir in Blankenese damit an?“

• Welche Vorarbeit wurde geleistet?
In erster Linie Schüler, aber auch Anwohner, haben angegeben, wo Radfahrer in Blankenese auf Probleme stoßen.

• Was kam dabei heraus?
Die Auswertung wird auf der Tagung vorgestellt. Es gibt viele Baustellen. Einige Beispiele: Die Schüler der Gorch Fock Schule wünschen sich einen breiteren Zebrastreifen im Bereich der Blankeneser Landstraße/Anne-Frank-Straße. An der Stadtteilschule (Schenefelder Landstraße/Framstraße) fehlt ein sicherer Fußgängerüberweg. Die Kreuzung an der Bugenhagenschule (Oesterleystraße/Dormienstraße) muss übersichtlicher werden.

• Warum lohnt es sich außerdem, an der Tagung teilzunehmen?
Unter anderem wird der Holländer Cor van der Klaauw über seine Erfahrungen in der Provinz Groningen berichten, die ein Fahrradkonzept erfolgreich umgesetzt hat. Zudem werden konkrete Ansätze zur Verbesserung des Radverkehrs in Blankenese vorgestellt und diskutiert.

• Wieso plant das Zukunftsforum so einen Tag?
Die Schwerpunkte des Vereins sind zwar übergreifend, müssen nach und nach angepackt werden. Neben den Themen wie Ortskernneuplanung, nachhaltige Energie, Datentransparenz und -zugänglichkeit steht der Bereich Mobilität hoch im Kurs, eben der Fahrradverkehr.

• Wie geht es weiter?
Ziel der Veranstaltung ist es, festzulegen, welche „Fahrrad-Baustellen“ in Blankenese wann und wie abzuarbeiten sind. Das wird schriftlich festgehalten und in enger Absprache mit den dafür zuständigen Behörden erfolgen. Die Schulen übrigens haben teilweise bereits reagiert: Sie haben dem Bezirk ihren jeweils größte Problembereich mitgeteilt.

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