Vorstellung der aktualisierten Planungen für die Flüchtlingsunterbringung in Rissen

Das Bezirksamt Altona hat seine Pläne für die geplante Flüchtlingsunterbringung in Rissen überarbeitet. Bei einer öffentlichen Anhörung des Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona wurden diese der Rissener Bevölkerung am 18. November vorgestellt.
Der Bezirk Altona plant nun für den Stadtteil Rissen mit insgesamt 600 neuen Wohneinheiten. Dabei sollen ca. 400 dieser Wohneinheiten für die Flüchtlingsunterbringung genutzt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es gelingt, innerhalb der nächsten Zeit eine weitere Fläche im Bezirk Altona zu finden, damit die Vorgabe des Senates für die Unterbringung von 4.000 Flüchtlingen erfüllt werden kann.

Damit hat der Bezirk Altona auf Kritik und die intensiven Diskussionen im Stadtteil reagiert und einen Alternativentwurf zu den Senatsplänen präsentiert, die im Planungsgebiet Rissen 45 die Unterbringung von 800 Wohneinheiten für ca. 4.000 Flüchtlinge vorsahen. Die öffentliche Sitzung hat jedoch auch gezeigt, dass es nach wie vor Sorgen und Bedenken im Stadtteil gibt.

Anne Krischok (SPD), Stadtentwicklungspolitikerin in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Pläne des Bezirksamtes klingen plausibel. Ich unterstütze ausdrücklich die neuen Pläne der Bezirksfraktion und werde mich im Stadtentwicklungsausschuss dafür einsetzen, dass diese übernommen werden. Wichtig sind aber auch weitere Gespräche in Rissen, damit die Akzeptanz verbessert wird.“

Ihr Bürgerschaftskollege Frank Schmitt, ebenfalls SPD-Wahlkreisabgeordneter für Rissen erklärt hierzu: „Ich begrüße es, dass sich der Bezirk mit konstruktiven Vorschlägen in die Debatte einbringt. Die Idee eines Internationalen Quartiers greift die Bedenken der Anwohner auf, wie eine Integration der Flüchtlinge vor Ort gelingen kann. Ich werde mich in der Bürgerschaft dafür einsetzen, dass die Vorschläge des Bezirks aufgenommen und umgesetzt werden.“

Die am 18. November vorgestellte Präsentation kann man sich mittlerweile auch im Internet unter http://www.hamburg.de/contentblob/4640118/data/flu... herunterladen.

Wie geht es weiter?
Die Senatsdrucksache 21/1838 „Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen“ ist in den Stadtentwicklungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft überwiesen worden. Das Thema wird somit dort debattiert, und ggf. gibt es Anträge der Fraktionen hierzu.
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2 Kommentare
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Alexander Krüger aus Rissen | 08.01.2016 | 13:07  
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Anne Krischok aus Rissen | 22.01.2016 | 12:35  
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