Sauberer Strom für Große Pötte – Kreuzfahrtschiffe in der Hafencity werden nun aus schwimmenden Flüssiggas-Kraftwerk beliefert Anne Krischok, SPD: „Eine Weltpremiere, die Schule machen wird!“

Am vergangenen Sonnabend fand in der Hafencity, dem städtebaulichen Vorzeigeprojekt der Freien und Hansestadt Hamburg, eine Weltpremiere statt.
Erstmals wurde mit der Kraftwerkschute Hummel das Kreuzfahrtschiff AIDAsol beliefert.

Für Anne Krischok, SPD Umweltpolitikerin, geht damit ein Traum in Erfüllung.
„Die Luft wird sauberer, und die Anwohner werden nicht mehr durch laufende Schiffsmotoren belastet. Die Emission von Stickoxiden verringert sich um 80 %, die von Kohlendioxid um 30 %. Das ist ein bedeutsamer Schritt zu einem umweltfreundlichen Hafen, in dem gleichzeitig die Interessen des Hafens gewahrt bleiben. So verwundert es nicht, dass dieses Projekt bei der Welthafenkonferenz von anderen Ländern gelobt wird.“

Kreuzfahrtschiffe verbrauchen während ihrer Liegezeit im Hafen so viel Strom wie eine Kleinstadt. Flüssiggaskraftwerke sind, neben Landstrom, eine Möglichkeit, die Schadstoffe zu reduzieren.
Die Kraftwerkschute Hummel lief vergangenen September in der Slowakei vom Stapel und erreichte Hamburg im Oktober. Die 77 Meter lange Schute hat keinen eigenen Antrieb und kann mit fünf Gasmotoren eine Leistung von 7,5 Megawatt bereitstellen. Das entspricht die Leistung von zwei Windkraftwerken an Land. Das verflüssigte tiefkalte Erdgas (-163 Grad Celsius) wird aus den Niederlanden importiert.

„Das nächste Ziel ist die Fertigstellung der Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona. Hier rechnen wir noch in diesem Sommer mit der Inbetriebnahme“, fügt Anne Krischok abschließend hinzu.
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