S-Bahnhof Sülldorf:Spätestens im August wird der Abstand zwischen Bahnsteigkante und den S-Bahn-Wagen verringert

Momentaner Abstand am S-Bahnhof Sülldorf zwischen Bahnsteig und den S-Bahnwagen
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten an den Bahnsteigkanten der Station Sülldorf gibt es Beschwerden von S-Bahnfahrern, dass sich der Abstand zwischen Bahnsteigkante und der S-Bahn vergrößert hat. Damit hätten nun z.B. Rollstuhlfahrer, gehbehinderte Menschen oder Menschen mit Kinderwagen Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen.

Anne Krischok, die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Hamburger Westen hatte sich bei der S-Bahn Hamburg erkundigt. Das Ergebnis ist: Nach Abschluss der Restbauarbeiten werden die Abstände nochmals durch die Deutsche Bahn geprüft. Ergeben sich hier zu große Abstände (ggf. durch Setzung des Bauwerks), so werde umgehend nachgebessert. Die DB Station & Service AG ist Bauherrin. Maßstab für den Abstand zwischen Bahn und Bahnsteig sei eine seit 2012 geltende Richtlinie.
„Unabhängig davon werden DB Netz und S-Bahn Hamburg im nächsten Jahr noch einmal tätig werden und im Rahmen einer im August 2014 geplanten Sperrung versuchen, die Gleise im Bereich des Bahnhofs näher an die Bahnsteigkanten zu bringen, um so den Spalt zu reduzieren“, erläutert die SPD-Politikerin. Unabhängig davon begrüßt sie, dass die Deutsche Bahn eine Initiative zur Renovierung der S-Bahnhöfe in Rissen und Sülldorf angestoßen hat. „Gerade die neue Rampenauffahrt und das Wegeleitsystem für Blinde werden für mehr Barrierefreiheit sorgen“.
Fakt bleibt aber: Aufgrund der Kurvenlage der Station Sülldorf sind die Fahrzeugeingänge unterschiedlich weit von der Bahnsteigkante entfernt. Somit sind die Arbeiten schwieriger als an klassischen, geraden Bahnsteigen, wie z.B. in Rissen, Iserbrook oder Blankenese.

Anne Krischok gibt folgenden Tipp weiter, den sie von der S-Bahn erhalten hat: „Auf Gleis 2, auf dem in der Regel die Züge in Richtung Rissen fahren, sollten Sie immer die mittlere Tür eines jeden Wagens nehmen. Auf Gleis 1, auf dem die Züge in Richtung Blankenese fahren, sollten Sie die beiden äußeren Türen eines jeden Wagens nehmen. Für Rollstuhlfahrer besteht - wie nahezu überall im S-Bahn-Netz - die Möglichkeit, an der ersten Tür hinter dem Triebfahrzeugführer mit Rampenunterstützung einzusteigen.“ Das klingt insgesamt kurios, scheint aber dennoch eine sichere Möglichkeit zu sein.
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Det Rieckhoff aus Sülldorf | 03.01.2014 | 07:30  
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