Reiterstaffel der Hamburger Polizei bleibt erhalten. Anne Krischok (SPD): Standort in Osdorf hat sich bewährt

Hamburgs Polizei-Reiterstaffel wird beibehalten und weiter in Osdorf ihren Standort haben: Nach übereinstimmenden Medienberichten haben sich der Innensenator Michael Neumann und Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch darauf verständigt, dass die Abwägung der Kosten und Nutzen zu dem Ergebnis führt, die Reiterstaffel beizubehalten.

Anne Krischok, SPD- Bürgerschaftsabgeordnete für den Hamburger Westen, hatte in der letzten Legislaturperiode deren Einführung scharf kritisiert. Nun räumt sie ein, dass sich inzwischen wesentliches zum Besseren verändert hat: „Hamburg hat 2009 die Pferde für 830.000 Euro angeschafft: Dieses Geld kriegen wir nicht mehr wieder, und die Polizisten kosten uns mit und ohne Pferde das Gleiche. Nachdem unter Schwarz-Grün die Reiterstaffel keine Grünanlagen betreten durften, wurden auch solche Absurditäten beendet und die vom Rechnungshof eingeforderte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ist gemacht worden.“

In Kürze wird die Bürgerschaft in einer Drucksache von diesen Entscheidungen noch offiziell unterrichtet. Es muss noch entschieden werden, ob die Reiterstaffel ausgeweitet werden soll. Derzeit stehen für zehn Reiter lediglich acht Pferde zur Verfügung: „Wenn jeder Polizist ein eigenes Pferd haben soll und die Polizei diese Reiterstaffel nutzen will, muss dies aus dem Etat der Innenbehörde bezahlt werden“, erläutert die SPD-Politikerin.

Die Einsatzstärke der Reiterstaffel liegt zweifellos bei der Begleitung von Demonstrationen, Konzerten oder Sportereignissen wie die Fußball-Bundesligaspiele des HSV, wo sie Gewaltausbrüche zwischen rivalisierenden Fangruppen und Hooligans verhindern kann. Untern Strich dominiert die vorbeugende Ausstrahlung, die die Einsatzzeit der Reiterstaffel dominiert. Zudem konnte Sie bei Events wie dem Alstervergnügen und dem Dom eingesetzt werden.
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