Realisierungskonzept für Landstrom am Altonaer Kreuzfahrtterminal soll Anfang 2013 vorliegen

Die Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen wird konkret. "Wir begrüßen den Plan des Senats, eine stationäre Landstromanlage in Altona zu errichten. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr saubere Luft im Hamburger Hafen", so die SPD-Abgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses Anne Krischok in der jüngsten Bürgerschaftsdebatte. "Während die Vorgänger-Senate ohne greifbare Ergebnisse nur jahrelang diskutiert und Gutachten in Auftrag gegeben haben, handelt der SPD-Senat jetzt."Für die SPD war und ist die Reduzierung der Luftemissionen von Kreuzfahrtschiffen während ihrer Liegezeit im Hamburger Hafen ein Muss."

Ein Realisierungskonzept für den Terminal Altona soll Anfang 2013 vorliegen. Für den Terminal HafenCity werden Lösungsvorschläge gemacht, die die Möglichkeiten einer Landstromversorgung und einer Versorgung mit sogenannten Power-Bargen abwägen. Die Alternative ,Power-Bargen' wirft noch einige Fragen der Sicherheit und der Umweltverträglichkeit auf, die geklärt werden muss. Darüber wird wir in einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung des Umwelt- und Wirtschaftsausschusses im Dezember beraten. Hieran können alle Interessierte teilnehmen.

Das Senatskonzept zum Thema „Landstrom im Hamburger Hafen“ stellt nicht nur die technologische Machbarkeit fest, sondern beinhaltet Kostenschätzungen für die Standorte Altona und HafenCity, skizziert verschiedene Betreibermodelle und nennt konkrete Zahlen zur Verringerung von Lärm-, Schwefel-, Feinstaub-, Stickoxid- und CO2-Belastung.

Während Landstrom für den Kreuzfahrtstandort Altona in greifbarer Nähe rückt, ist für den Terminal HafenCity neben einer Landstromversorgung auch eine Versorgung mit so genannten „Power-Bargen“ möglich. Dabei handelt es sich quasi um schwimmende Kleinkraftwerke, die mit Flüssiggas Schiffe versorgen sollen. Diese Form der Energieversorgung ist aber noch umstritten: „Wir haben noch Bedenken – insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit“ betont Anne Krischok im Hinblick auf die Bargen und erwartet, dass der Senat die Bürgerschaft hier noch weiter unterrichtet. .

Die Planungsgemeinschaft IMS Ingenieurgesellschaft mbH und ISL Baltic Consult GmbH wurde von der Behörde für Umwelt und Stadtentwicklung beauftragt, die Realisierbarkeit von Landstromanlagen an den beiden Kreuzfahrtterminals HafenCity und Altona im Hamburger Stadtgebiet insbesondere in Hinblick auf Kosten bzw. Wirtschaftlichkeit und rechtliche Situation zu untersuchen.

Das Gutachten können unter http://www.hamburg.de/start-elektrosmog-luft-laerm... herunterladen werden!
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