Neues Sportangebot für Menschen mit Behinderung in Lurup

Letzten Freitag besuchten die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen, Anne Krischok und Frank Schmitt, auf Einladung von Werner Schönau, Geschäftsführer und 2. Vorsitzender des SV Lurup, eine Wohngruppe der Lebenshilfe Schenefeld. In dem Haus im Böttcherkamp wohnen und leben 11 Menschen mit Behinderung zusammen.

Die beiden Abgeordneten informierten sich nach der Begrüßungsrede des Bewohners Rene über das Zusammenleben in der Einrichtung und insbesondere über die sportlichen Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner. Seit diesem Sommer stellt der SV Lurup eins seiner neuen Fußballtore der Wohngruppe zur Verfügung. Diese waren auf Initiative der Wahlkreisabgeordneten über die Troncmittel der Stadt finanziert worden.

Der SV Lurup hat eine eigene inklusive Sportgruppe ins Leben gerufen. Diese neue Sportgruppe ist ein Angebot an Menschen mit und ohne Behinderung, die gemeinsam Sport machen möchten. Nach Möglichkeit soll sie Anfang nächsten Jahres starten. „Mittlerweile haben wir auch 3 Übungsleiter“, erklärt Werner Schönau vom SV Lurup. „Ich lade alle Luruper ein, sich bei Interesse an der Gruppe gerne an uns zu wenden.“
Auch haben sich mittlerweile verschiedene Spender gefunden, die die Sportgruppe finanziell unterstützen.

„Menschen mit Behinderung sollten - genauso wie Menschen ohne Behinderung - die Möglichkeit haben, an Sportangeboten teilzunehmen“, unterstreicht Anne Krischok. „Deswegen unterstützen wir gerne das Projekt der Inklusionssportgruppe des SV Lurup. Ich freue mich, dass die Menschen der Wohngruppe am Böttcherkamp bereits jetzt von den Fußballtoren profitieren, die mit den Troncmitteln der Bürgerschaft finanziert werden konnten.“

Beide SPD-Abgeordneten wiesen darauf hin, dass Olympia eine positive Wirkung für den Behindertensport entfalten kann. Denn Olympia besteht aus den Olympischen und den Paralympischen Spielen. „Olympia gibt uns die Chance, den Behindertensport stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken“, hebt Frank Schmitt hervor. „Gleich-zeitig können die Sportler auch auf ganz praktische Weise davon profitieren. Denn im Vorfeld der Spiele würden viele Sportstätten in der ganzen Stadt modernisiert und barrie-refrei gestaltet werden.“
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