Neu gewählter Vorstand des Bürgervereins Rissen setzt aufs Mitmachen

Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein bedankt sich bei Renate Ebert, der langjährigen Geschäftsstellenleiterin des Bürgervereins.
 
Claus W. Scheide (links) überreicht Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein zur Erinnerung einen historischen Druck der Alten Steinschule.
Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung des Bürgervereins Rissen e.V. sah die Tagesordnung auch die Neuwahl des Vorstands vor. Die bisherigen Amtsinhaber Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein, Dr. Martina Dresel, Dr. Johann David Herstatt, Dr. Harald Müller und Renate Ebert standen als Kandidaten nicht mehr zur Verfügung.

Neu gewählt wurden Claus W. Scheide (1. Vorsitzender), Ulli Engelbrecht (2. Vorsitzender) und Sylvia Buhlheller (Leitung Geschäftsstelle) und ebenso Heidi Behrmann, Silke Ladiges, Stefan Moog, Dr. Eva-Maria Oehrens und Stephan Pauli als Beisitzer. Die Kassenprüfer Helga Breuer, Wolfgang Heinze und Otto Hoppe wurden in ihrem Amt bestätigt. Kai Aßmann bleibt Schatzmeister, sein Amt steht erst im kommenden Jahr wieder zur Wahl.

„Ich hoffe, dass die Amtsübergabe im Sinne der Kontinuität erfolgreich sein wird. Es ist und bleibt mir ein Herzensanliegen, dass sich der Bürgerverein weiter entwickelt, und ich wünsche den ‚Neuen‘ dabei eine glückliche Hand“, so Prinz zu Schleswig-Holstein in seiner Glückwunschrede.

Das Flüchtlingsthema sei ein zentraler Punkt, mit dem sich der Bürgerverein zukünftig beschäftigen werde. „Wir unterstützen Integrationsideen und –massnahmen und werben bei den Rissenern dafür, sich aktiv in ein kreatives und vernünftiges Miteinander einzubringen“, so Claus W. Scheide. „Es ist unsere Aufgabe, darauf hinzuwirken, dass die Diskussion weiterhin sachlich und offen geführt wird.“ Damit erinnerte er nochmals an die erfolgreiche Veranstaltung, die die Rissener gemeinsam mit den Bürgervereinen Blankenese und Sülldorf-Iserbrook am 3. Februar veranstaltet hatten.

Bei der Diskussion mit Experten, Fachpolitikern und weit über 200 Bürgerinnen und Bürgern ging es vor allem um die Frage: Was können wir konkret tun, um die Schutzsuchenden möglichst schnell in die Gemeinschaft einzubinden. Detailierte Sachstandsberichte aus der Verwaltung und Erfahrungsberichte von zahlreichen Helfern, die unter anderem in der Unterkunft Sieversstücken tätig sind, zeigten dabei ganz klar: Integration kann nur funktionieren, wenn gemeinsames Handeln angestrebt wird. Scheide: „Die Resonanz zeigte uns, dass wir mit unserem Ansatz auf dem richtigen Weg sind. Und deshalb werden wieder wir in absehbarer Zeit und in ähnlicher Form eine weitere Infoveranstaltung durchführen.“

Für Ulli Engelbrecht stellt sich das Bürgerhaus Alte Steinschule, Sitz der Bürgervereins, als ein „fantastischer, gemütlicher und toller Ort“, dar, der sich für vielerlei Kunst- und Kleinkunst-Veranstaltungen eignet und sich somit als „Marktplatz der Möglichkeiten“ entwickeln soll. Musik- und Leseabende schweben ihm vor, ebenso eine Geschichtswerkstatt oder Film- oder Fernsehabende. „Es wäre doch durchaus charmant, das legendäre ‚Raumschiff Orion‘ zu aktivieren und beim gemeinsamen Gucken Astronauten-Snacks zu knabbern“, sagt Engelbrecht, der im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Ob Doppelkopf-Runde, Café- und Kennlern-Plausch unter dem Motto „Sonntagsschnack“, Diskussionen zum ÖPNV und zur Lebensqualität in Rissen, eine Rockstorys-RetroLeseshow zu den 70er- und 80er-Jahren, eine Oldie-Party oder das Herbstfest „Ab ins Zelt“ – „Wir haben schon viele schöne Ideen gesammelt und werden nun schauen, wie wir sie nach und nach umsetzen“, sagt Engelbrecht und appelliert an die Rissener, sich dem Bürgerverein anschließen: „Mitmachen lohnt sich, denn wir sind offene Menschen und ein gutes Team!“

Weitere Infos:
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