Mit dem Roller durch Afrika und Alaska

Wolf-Ulrich Cropp bei Stammesbrüdern in Mali. (Foto: privat)

Der Ex-Manager Wolf-Ulrich Cropp hat seine Hobbys
zum Beruf gemacht: reisen und schreiben

Mahagoni-Anrichte im Salon, gehobene Literatur im Regal. Dem Haus sieht man an, dass Wolf-Ulrich Cropp in seinem Beruf als Manager gut verdient hat. Ihm selbst merkt man an, dass er gebildet und vielseitig interessiert ist. Trotzdem reist der 73-Jährige am liebsten ganz schlicht durch die Welt. Er nutzt Roller, öffentliche Verkehrsmittel und seine Füße. Er schläft in Zelten. Er fragt sich bei Einheimischen durch und will Land und Leute in allen Facetten kennenlernen. Dabei passieren Dinge, aus denen der Schriftsteller Bücher macht.

Schon immer hat der Wirtschafts-Ingenieur davon geträumt zu schreiben. Sein Vater aber verdonnerte ihn dazu, etwas Anständiges zu lernen. Dennoch: Gleich nach dem Abitur bestieg er ein Schiff nach Kapstadt. Seitdem ist Afrika sein Land.
Schon in seiner arbeitsreichen Zeit als Geschäftsführer nutzte er die Badeurlaube mit seiner Familie dazu, die Aufzeichnungen seiner Abenteuerreisen in Leseform zu bringen.
22 Bücher sind bis jetzt erschienen. Von der Durchquerung Afrikas. Aber auch vom Ölrausch in Alaska oder einem Bundeswehreinsatz in Afgha-nistan, über den er unzensiert erzählen durfte. Sein aktuelles Werk ist gerade abgeschlossen, schon arbeitet er wieder am nächsten. Denn gerade ist er aus dem Kongo zurückgekommen.
„Jetzt mache ich das, was ich immer gern wollte: reisen und schreiben“, sagt Cropp zu seiner Vollzeit-Berufung im Rentendasein. Wie findet das seine Frau? „Die hat von Anfang an von meiner Leidenschaft gewusst“, erklärt Cropp. Und weil sie so viel Verständis aufbringt, überqueren er und seine Gattin in Kürze mit einem Kreuzfahrtschiff das Mittelmeer.

Lesung
Magisches Afrika - Mali, heißt sein neues Buch, aus dem Wolf-Ulrich Cropp am Donnerstag, 16. Oktober, um 17 Uhr in der Aula der VHS-West, Waitzstraße 31, liest. Die Lesung mit Dia-Schau wird veranstaltet vom Bürgerverein Flottbek-Othmarschen. Der Eintritt ist frei
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