Mehr Stadtplaner und Bauprüfer für die Bezirke

Rot-Grün treibt Wohnungsbau weiter voran

Seit 2011 wurden in Hamburg jedes Jahr über 6.000 Wohnungen genehmigt. Jetzt möchte der Senat die Wohnungsneubauzahlen erneut steigern. Die Bezirke haben hier eine besondere Bedeutung. Sie müssen das dafür notwendige Planrecht schaffen und die Baugenehmigungen erteilen – zwei personalintensive Aufgaben. Damit die Bezirke den wachsenden stadtentwicklungs- und wohnungsbaupolitischen Aufgaben nachkommen können, wollen die rot-grünen Regierungsfraktionen ihnen zusätzliches Personal bereit-stellen. Einen entsprechenden Antrag brachten sie nun in die Bürgerschaft ein.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirksämter sind schon jetzt stark ausgelastet“, erklärt der SPD-Wahlkreisabgeordnete Frank Schmitt, der auch bezirkspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. „Da wir den Wohnungsbau weiter voranbringen wollen müssen wir auch die entsprechenden personellen Ressourcen dafür in den Bezirken schaffen.“ In ihrem gemeinsamen Antrag fordern die Fraktionen von SPD und Grünen den Senat auf, gemeinsam mit den Bezirken Maßnahmen wie zum Beispiel eine Einstellungsoffensive zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit mit den Bezirken spielt eine Schlüsselrolle beim Wohnungsbau; der mit den sieben Bezirken geschlossene Vertrag für Hamburg trug wesentlich zum Er-folg bei. „Bundesweit nimmt Hamburg beim Wohnungsbau bereits eine Spitzenposition ein. Keine andere Stadt fördert so intensiv den Bau von neuen und bezahlbaren Wohnungen und stärkt zugleich den Mieterschutz. Der Mietenspiegel von 2015 hat uns deutlich gemacht: Wir dürfen hier nicht nachlassen – im Gegenteil“, so die Stadtentwicklungsexpertin Anne Krischok. „Wir wollen den Wohnungsbau weiter vorantreiben und sogar steigern.“
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