Mehr als 2.000 Sozialwohnungen im Jahr 2011 gefördert - Zehnjähriges Schrumpfen des Sozialwohungsbaubestandes wurde endlich gestoppt!

Endgültige Wende bei der Entwicklung des Hamburger Wohnungsmarkts? Im vergangenen Jahr wurden nicht nur mehr als 6.000 Genehmigungen für neue „Wohneinheiten“ ausgestellt, sondern auch der Bau von über 2.000 Sozialwohnungen ermöglicht. „Erstmals seit zehn Jahren wurden mehr neue Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgesprochen worden, als im Bestand verloren gingen“ erläutert Anne Krischok, die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und im Rathaus Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss ist.

Die Zahlen sind deshalb so bedeutsam, weil der Sozialwohnungsbestand in den vergangenen 10 Jahren dramatisch geschrumpft ist: Von 2000 bis 2011 sind 58.000 aus der Sozialbindung gefallen. Anne Krischok erinnert: „Die SPD-Fraktion hatte bereits zu Oppositionszeiten immer wieder gefordert, den Sozialwohnungsbau massiv zu stärken. Dass bereits in 2011 über 2.000 Förderanträge bewilligt wurden, bestätigt, dass Bauherren bei entsprechenden Rahmenbedingungen auch geförderte Wohnungen schaffen".

Krischok abschließend: "Eine genehmigte Wohnung ist noch keine gebaute Wohnung – auch bei den Sozialwohnungen. Doch mit diesen Wohnungen werden wir endlich wieder Wohnraum schaffen, die auch für Normalverdiener und Haushalte mit geringem Einkommen bezahlbar sind"

Zum Hintergrund:

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 600 Wohnungen mehr als 2010 von der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) bewilligt. 2.122 dieser Wohnungen sind klassische Sozialwohnungen (sogenannter 1. Förderweg) mit einer Anfangsmiete von 5,80 €/qm Wohnfläche, 25 Wohnungen wurden für Pilotprojekte im neuen 2. Förderweg für Haushalte mit mittleren Einkommen und einer Anfangsmiete von 8,00 €/qm Wohnfläche bewilligt.

SAGA GWG macht hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Baubeginn von jährlich 1.000 Wohnungen große Fortschritte: 941 geförderte Wohnungen im 1. Förderweg wurden vom städtischen Unternehmen SAGA GWG 2011 beantragt und von der WK bewilligt.

Darüber hinaus konnten von der Stadt 51 Mietpreis- und Belegungsbindungen für Bestandswohnungen neu angekauft werden. So können diese Wohnungen weiterhin Menschen mit besonderen Marktzugangsproblemen zur Verfügung gestellt werden (2010: 23 Bindungen). Im Ergebnis zeigt sich ein erfolgreiches Programmjahr 2011 für einen nachhaltig bezahlbaren, attraktiven und energieeffizienten Hamburger Wohnungsmarkt
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.