Hamburg schmiedet Allianz für Fluglärmschutz

Anne Krischok und Frank Schmitt (SPD) freuen sich über die erste Umsetzung des 16-Punkte-Plans und die Bürgerbeteiligung

Mehr Bürgerbeteiligung beim Thema Fluglärmschutz: Am vergangenen Dienstag trafen sich auf Einladung des Flughafens zum ersten Mal Vertreter von Bürgerinitiativen, Poli-tik, Verwaltung und Wirtschaft, um gemeinsam über Möglichkeiten zur Lärmreduzierung zu diskutieren. Diese neue „Allianz gegen Fluglärm“ ist ein Teil des 16-Punkte-Plans, den die Hamburgische Bürgerschaft Anfang des Jahres verabschiedet hatte. Das Gremi-um soll zukünftig die weitere Umsetzung dieses Plans begleiten und ein transparentes Dialogforum schaffen.

Anne Krischok, Mitglied im Umweltausschuss, unterstreicht: „Im Umweltausschuss setze ich mich seit langem für den Fluglärmschutz ein. Es ist richtig und wichtig, dass jetzt alle Beteiligten gemeinsam an einem Tisch sitzen. Nur gemeinsam und insbesondere über die Beteiligung der direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden wir tragfähige Lö-sungen finden können.“

Frank Schmitt ergänzt: „Wie im gesamten Stadtgebiet haben auch die Beschwerden im Hamburger Westen im letzten Jahr deutlich zugenommen. Deshalb freue ich mich be-sonders, dass auch die „Initiative gegen Fluglärm in Lurup und angrenzenden Stadttei-len“ (IFL) mit am runden Tisch sitzt und dort die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Hamburger Westen vertritt.“

An der Auftaktveranstaltung nahm für die Initiative Hans-Peter Püst teil, der auch 2. Vor-sitzender des Luruper Bürgervereins ist. „Mich erreichen immer mehr Beschwerden von den Anwohnern in Lurup. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in diesem Rahmen kon-struktive Gespräche führen können“, so sein erstes Fazit. „Wir laden jeden herzlich ein, der uns unterstützen möchte, zu unserem nächsten Treffen am Donnerstag, den 13. Au-gust um 18 Uhr ins Stadtteilhaus Lurup zu kommen.“

Voraussichtlich nach der Sommerpause wird der Senat der Bürgerschaft über die bishe-rige Umsetzung des 16-Punkte-Plans berichten. Die Beratungen finden im Umweltaus-schuss statt, dem Anne Krischok angehört. Im Herbst werden die beiden Wahlkreisabge-ordneten die Erkenntnisse mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus ihrem Wahlkreis diskutieren. „Bei unserer ersten Veranstaltung zum Thema Fluglärm im Januar haben wir eine Folgeveranstaltung angekündigt. Diese Versprechen halten wir. Wir freu-en uns sehr, dass unser Fraktionsvorsitzender Dr. Andreas Dressel, der ebenfalls an der Allianz für den Lärmschutz mitwirkt, seine Teilnahme bereits zugesagt hat“, so Anne Krischok und Frank Schmitt
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