Gastschulabkommen mit Schleswig-Holstein

Anne Krischok (SPD): „Für Familien aus dem Hamburger Westen ist das eine deutliche Erleichterung bei der Wahl der Schule.“

In der letzten Woche befasste sich die Hamburgische Bürgerschaft mit dem Gastschulabkommen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein.
Sie beschloss, dass künftig Schülerinnen und Schüler beider Bundesländer nach der vierten Klasse und nach der zehnten Klasse frei wählen können, in welchem Bundesland sie eine weiterführende Schule besuchen wollen. Für die übrigen Klassenstufen gelten weiterhin die bisherigen Härtefallregelungen.

Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete aus dem Hamburger Westen, freut sich darüber. „Das neu geschlossene Abkommen unterstreicht das enge und vertrauensvolle Verhältnis zu unseren Nachbarn im Norden.“ Sie erläutert das: „Die Metropolregion gehen längst über jeweilige Stadt- und Landesgrenzen hinaus. Im Alltag spielen diese Grenze keine Rolle mehr; bei der Schulwahl stellt sie jedoch oftmals eine deutliche Hürde dar, weil die Wunschschule oder örtlich nähere Schule im anderen Bundesland liegt. Diese Hürde wird nun beseitigt. Davon werden auch die Schülerinnen und Schüler aus Rissen, Blankenese und Wedel sehr profitieren.”

Nachteile für Hamburger Schülerinnen und Schüler werden dadurch nicht entstehen, so Frau Krischok weiter. “Für besonders stark angewählte Schulen gilt eine sogenannte Landeskinderregelung. Die nunmehr praktisch freie Schulwahl stellt eine enorme Erleichterung für Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern dar und schafft gleichzeitig mehr Transparenz. Es ist gut und richtig, dass sich beide Länder darauf verständigt haben, nach zwei Jahren die Entwicklung der Schülerzahlen zu analysieren und auch hinsichtlich möglicher Anpassungsbedarfe zu bewerten. Dies gilt auch mit Blick auf finanzielle Ausgleichsregelungen."
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