Fluglärmschutz wird weiter gestärkt

Anne Krischok und Frank Schmitt: „Wir begrüßen die gemeinsame Initiative des Hamburger Flughafens und des Senats, auf das Flachstartverfahren zu verzichten.“

Das umstrittene Flachstartverfahren am Hamburger Flughafen soll eingeschränkt und damit der Lärmschutz weiter gestärkt werden. Seit 2012 wenden viele Airlines das sogenannte Flachstartverfahren auch in Hamburg an, um Treibstoff zu sparen und den CO2Ausstoß zu reduzieren. In den Veranstaltungen der beiden SPDBürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen Anne Krischok und Frank Schmitt sowie auch in der ersten Sitzung der Fluglärmschutzkommission in Lurup wurde deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger aus dem Hamburger Westen dieses veränderte Startverfahren als Steigerung der bestehenden Lärmemissionen empfinden. Der Flughafen Hamburg und der Hamburger Senat setzen sich nun für einen Verzicht auf das Flachstartverfahren ein. Dazu wird zeitnah eine entsprechende Veröffentlichung im Luftfahrthandbuch (AIP) für Hamburg angestrebt.

Dazu Anne Krischok, Umweltpolitikerin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Mit dieser Maßnahme wird ein konkretes Zeichen dafür gesetzt, dass der Fluglärmschutz sehr ernst genommen wird. Wir behalten die Entwicklung rund um den Flughafen weiter im Blick – auch und gerade im engen Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den örtlichen Initiativen.“ Frank Schmitt ergänzt: „Neben dem Verzicht auf das Flachstartverfahren sorgen wir mit den zahlreichen Vorhaben des im vergangenen Jahr beschlossenen 16Punkte-Plans dafür, den Fluglärm im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner weiter Stück für Stück zu reduzieren. Wir wollen mehr und besseren Lärmschutz, ohne die notwendige Entwicklung unseres Flughafens einzuschränken.“

Hintergrund: Beim Flachstartverfahren liegt die Cutback-Höhe, also die Höhe, in der Flugzeuge nach dem Start die Klappen einfahren und die Triebwerksleistung zurücknehmen, deutlich niedriger als bei anderen Varianten. In der Regel beträgt sie 1.000 statt 1.500 Fuß.
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