Fast eine Million für das Fischerhaus

Ingrid Plank und Ronald Holst im kleinen Museum des Fischerhauses.

Privatleute wollen für die Sanierung
des Denkmals spenden – Senat muss noch zustimmen

Ein Museum, das wohnlich ist. Das funktioniert und hat Charme: Zimmer mit Trachten, Fischerei-Netzen, Schlafkoje und Co. In der Küche nebenan läuft Kaffee für die Damen durch, die sich im Fischerhaus zum Literatur-Kreis treffen.
Ein Problem gibt es aber: Das Haus aus dem 17. Jahrhundert muss dringend saniert werden. Das Geld dafür wäre jetzt da. Fehlt nur noch die Zustimmung vom Senat.

Wem gehört das Fischerhaus?
Das Grundstück gehört der Stadt. Der Großteil des Hauses ist seit 1967 Altentagesstätte und Museum. Eine Wohnung ist vermietet.
Was steht an?
Heizung, Elektrik, Dach,
Fenster, Türen, feuchte Wände – das denkmalgeschützte Haus hat etliche Baustellen. 900.000 Euro kostet die Sanierung. Das haben Fachleute ermittelt.
Wer bezahlt das?
Da öffentliche Mittel nicht zur Verfügung stehen, nehmen Blankeneser die Sache selbst in die Hand: Die „Stiftung Fischerhaus Blankenese“ ist in Planung. Die Stiftungsaufsicht hat ihre Zustimmung signalisiert, wenn die späteren laufenden Kosten gesichert sind. Es gibt drei bis vier potentielle Stifter, die bereit wären, mit großen Summen die Kosten für die Sanierung zu stemmen.
Was treibt die Akteure an?
Das Konzept: Ingrid Plank, Kirchengemeinde Blankenese, und Ronald Holst, Förderkreis Historisches Blankenese, organisieren seit Jahren und mit Herzblut Ausstellungen, Gartenfeste und Begegnungen. Mit Erfolg.
Der Rückhalt: Die Blankeneser stehen hinter dem Projekt, haben ihre Unterstützung zugesagt. Sie wollen das Fischerhaus und sein Angebot erhalten und zwar genauso wie es jetzt ist.
Wann geht es los?
Das ist noch offen. Derzeit wird an einem Verkehrsgutachten gearbeitet. Außerdem muss der Senat zustimmen: Er soll der Stiftung das Grundstück unentgeltlich überlassen. Mit seiner Entscheidung rechnen Plank und Holst im Frühjahr 2015.
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