Erfrierungsschutz für Obdachlose – Winternotprogramm wird auf hohem Niveau fortgeführt

Anne Krischok, SPD „Ich bin froh und stolz, dass sich auch Rissen daran beteiligt.“

Am 1. November startet in Hamburg das Winternotprogramm (WNP), das zahlreichen Obdachlosen Schutz vor Erfrierung bietet. Mit einem entsprechenden Antrag haben die Fraktionen von Grünen und SPD in der letzten Bürgerschaftssitzung beschlossen, das Programm in der bisherigen Größenordnung anzubieten sowie die bisherigen Beratungsangebote weiterzuführen. Gleichzeitig wird das Angebot der Tagesaufenthaltsstätten so gestaltet, dass es lückenlos an das WNP anschließt. Der Senat soll zudem prüfen, ob zusätzlich erstmals auch nachts geschultes Personal zur Betreuung der Obdachlosen vor Ort sein kann.

Anne Krischok, Bürgerschaftsabgeordnete der SPD aus den Hamburger Westen dazu: “Das Hamburger Winternotprogramm wird auf dem hohen Niveau des vergangenen Winters fortgeführt. Das ist eine sehr gute Nachricht, denn es wird auch im Winter 2016/2017 gelingen, ausreichend Plätze zu haben und auch an den Wochenenden ein Angebot für den Tagesaufenthalt zu schaffen.”

Das Hamburger Winternotprogramm zeichnet sich im Vergleich zu anderen Städten durch lange Öffnungszeiten von 17.00 bis 9.00 Uhr und eine sinnvolle Kombination mit Beratungsangeboten aus. Durch die Beratung konnten im letzten Winter 135 Hamburger Obdachlose in eine feste Unterkunft, zum Beispiel in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung, vermittelt werden.

„Es ist gut, dass wir an dem niedrigschwelligen Zugang zum Winternotprogramm festhalten und ich freue mich, dass sich auch in diesem Jahr die Johannesgemeinde in Rissen mit zwei Containern daran beteilligt”, so Frau Krischok weiter.
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