Dorfgespräch mit der Polizei: „Rissener legen Verkehrsregeln locker aus“

Carsten Westermann (Bürgernaher Beamter), Axel Bastian (Abteilungsleiter Prävention und Verkehr), Jan Fedkenhaus (Revierführer PK 26), Claus W. Scheide (1. Vorsitzender des Bürgervereins, v.l.n.r.). Foto: Dr. Eva-Maria Oehrens.
„Wenn ich zwei Stunden durch Rissen gegangen bin, habe ich im Durchschnitt 30 Verwarnungszettel geschrieben“, stellt Carsten Westermann fest, „und das, obwohl ich oft beide Augen zudrücke“. Beim ersten Dorfgespräch des Bürgervereins Rissen mit der Polizei am 30. Mai bestätigte der Stadtteilpolizist den Eindruck, dass man es in Rissen mit den Verkehrsregeln nicht so genau nimmt.

„Hier wird geparkt wie Wutz“, meinte ein aus dem Süden Zugezogener – und an das Tempolimit in den 30-er Zonen und Spielstraßen halte sich so gut wie niemand, beklagten sich Eltern und Anwohner. Die Polizei war an diesem Abend gut vertreten: Axel Bastian, Abteilungsleiter Prävention und Verkehr, Jan Fedkenhaus, der neue Revierführer des PK 26, und Carsten Westermann wiesen darauf hin, dass anscheinend nur Kontrollen und Polizeipräsenz helfen, die Bürger an die Einhaltung der Verkehrsregeln zu erinnern. Und das gelte für alle Verkehrsteilnehmer - Auto- und Radfahrer wie auch die Fußgänger legten die Vorschriften vielfach zu locker aus.

Auf eine Gefahrenstelle für Schulkinder wies ein Vater hin: Der Weg vom Herwigredder über den Sülldorfer Brooksweg sei wegen der langen Kurve sehr unübersichtlich. Rund 30 Rissener waren ins Bürgerhaus gekommen, um sich zu informieren und zu diskutieren. „Ein gelungener Auftakt in einer sachlichen und konstruktiven Atmosphäre“, freute sich der Bürgervereinsvorsitzende Claus W. Scheide.

„Die Dorfgespräche sollen dem Austausch dienen, dem Kennenlernen und dem Anstoßen neuer Themen und Ideen für unseren Stadtteil.“ Vorschläge nimmt der Bürgerverein jederzeit gern entgegen. Kontakt per Mail: info@bv-rissen.de, per Telefon: 040 - 81 12 56. (eö)
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