Dokumentation, spannend wie ein Spielfilm

Der Iserbrooker Autor und Regisseur Arne Schröder (rechts) mit Nachbar und Musiker „Mc Coy“.

Iserbrooker Regisseur drehte über das Geheimnis des Helgoländer Steinkistengrabs – Premiere am 5. Dezember

Windböen, hoher Wellengang. Die Gischt peitscht an die Schiffswand. Kurze Sequenzen, unheilvolle Musik – die erste Szene versetzt in Spielfilmlaune. Bald wird ersichtlich: Kinoinhalte sind anders. Eine klassische Fernseh-Doku ist „Das Geheimnis des Helgoländer Steinkistengrabes“ aber nicht.

• Worum geht es in dem Film?
In Berlin fand sich 2008 das Helgoländer Steinkistengrab wieder, einziger regionaler Fund aus der Bronzezeit. Seit einigen Monaten steht die Nachbildung auf der Insel. Dass die Entstehung eines Repliks und ihr Weg zum Bestimmungsort spannend und unterhaltsam sein kann, beweist dieser Streifen.
• Wer steckt dahinter?
Maßgeblich beteiligt an dem zweijährigen Prozess ist Regisseur und Autor Arne Schröder. Er, Til und Oliver waren das Dreiergespann hinter der Kamera. Experten wie Jörg vom Helgoländer Museum oder Peter und Peter von einer Fachfirma in der Eifel, die Natursteinplatten herstellt, agierten vor der Linse. Der Iserbrooker Musiker „Mc Coy“ steuerte unaufdringliche aber stimmige Melodien bei.
• Was ist das Besondere?
Der Film transportiert die Information über Elemente, die auch für Kino und Spielfilm genutzt würden. Zum Beispiel sind Kameraführung und Musik in diesem speziellen „Film-Look“. Das macht sogar alte Steine gegenwärtig und lebendig.
• Für wen ist die Doku was?
Naturliebhaber kommen genauso auf ihre Kosten wie geschichtlich, handwerklich oder heimatlich Interessierte – unabhängig des Alters.
• Was kostet der Film und wo gibt es ihn?
Die doppelte Premiere findet am Freitag, 5. Dezember, um 14 Uhr sowie am Sonnabend, 6. Dezember, um 19 Uhr auf Helgoland, Kurpromenade 1430, statt. Der Eintritt ist frei.
Die DVD gibt es für 14,95 Euro bei Gerd Kieseler, Heidrehmen 13, im Ralfino, Schenefelder Landstraße 190 und im Internet bei Amazon.
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