Der gute Draht zu den Bornern bleibt

Steffie Wilken in „ihrer Abteilung“ Jugendbücher in der Bücherhalle Elbvororte.

Steffie Wilken wechselt von der Bücherhalle Osdorfer Born in die Elbvororte

Auch wenn Steffie Wilken jetzt die Kinder und Jugendlichen in Blankenese zum Lesen anstiften will. Ihre Borner vergisst sie nicht.

Anfang Oktober wechselte Wilken vom Osdorfer Born in die Elbvororte. Fünf Jahre lang leitete sie die Bücherhalle an der Bornheide, schloss Anwohner und Akteure in ihr Herz. Jetzt, nach einem Jahr schwerer Krankheit, kehrt sie in ihren Beruf zurück, erstmal in Teilzeit. Das ist auch der Grund, warum die Biliothekarin die halbe Stelle in Blankenese angenommen hat: „Für meine ehemalige Position als Leiterin wünsche ich den Bornern jemanden, der die Aufgaben in Vollzeit ausführen kann.“ Die Stelle ist bereits ausgeschrieben.
So ganz losgelassen hat Wilken noch nicht: „Es war ein sehr nettes Miteinander.“ Von wegen sozialer Brennpunkt. „Sicherlich ist es schwerer, die Menschen dort fürs Lesen zu begeistern als etwa in den Elbvororten“. Doch gerade durch die enge Vernetzung mit den Schulen hätten sich auch immer wieder Eltern in die Bücherhalle verirrt. „Ich wollte Hemmschwellen abbauen, die Bücherhalle als Anlaufstelle für jegliche Belange etablieren. Das hat gut geklappt.“ Tolle Bücherhallen-Besucher, engagierte Menschen, Begegnungen auf Augenhöhe und jede Menge Ehrenamt – Steffie Wilken fällt der Abschied von ihrer alten Wirkungsstätte sichtbar schwer.

Schwerer Abschied,
leichter Anfang

Trotzdem: „Hier in Blankenese bin ich lieb aufgenommen worden. Das Team ist toll, achtet sehr aufeinander.“ Ein großer Vorteil, auf den sie sich freut: „Ich werde mehr Zeit haben, mich intensiver mit meinen Aufgaben als Bibliothekarin beschäftigen können.“ Denn das macht sie jetzt ausschließlich: Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche organisieren. Und den Bestand pflegen.
Anfang 2015 wird man Wilken dann aber doch wieder zeitweilig am Osdorfer Born antreffen. Das Gemeinschaftsprojekt von Bücherhalle, Kindermuseum und Pro Quartier startet durch. Was die „Leselibelle“ plant, wird noch nicht verraten.
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