Deckel auf der A7- Vereinbarung zur Stadtentwicklung wurde in Altona unterzeichnet

Anne Krischok: „Die Teilung durch die Autobahn wird endlich behoben.“

Im Beisein des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz haben der Senat und das Bezirksamt Altona Entwicklungsziele in Altona im Zusammenhang mit dem Bau des A7-Deckels formuliert. Die Vereinbarung wurde im Rathaus Altona unterzeichnet. Ziel ist die Schaffung einer größtmöglichen Planungssicherheit über den gesamten Entwicklungszeitraum bis zur Fertigstellung der Autobahnerweiterung und des Deckels in Altona.

Anlässlich der Unterzeichnung erklärte Olaf Scholz, dass das Gesamtprojekt „Deckel A 7“ ein gelungenes Beispiel dafür sei, wie man unterschiedliche Interessen – Schaffung von Wohnraum, wirtschaftliches Wachstum und Lärmschutz bei steigendem Verkehrsaufkommen – zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger miteinander vereinbaren kann. Hamburg trage mit seinem finanziellen Engagement dazu bei, den Ausbau der Bundesautobahn verträglich in das Hamburger Stadtgebiet zu integrieren, was insgesamt zu einer hohen Akzeptanz führen wird.

Anne Krischok, Stadtentwicklungspolitikerin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, schließt sich dem Bürgermeister an: „Was lange währt, wird endlich gut. Mit der jetzt unterzeichneten Vereinbarung können die Stadtteile wieder zusammen wachsen. Der lange Deckel bringt nicht nur Lärmschutz, er ermöglicht auch 2.500 neue Wohnungen in Altona, einen großen neuen Grünzug vom Volkspark bis zur Elbe. Deshalb danke ich auch der Initiative ‚Ohne Dach ist Krach‘ für ihr Engagement.“

Allerdings, so ergänzt Frau Krischok, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wann der Deckel fertig sein wird. „Es macht wenig Sinn, jetzt darauf zu spekulieren, dass man die geplanten Wohnungsflächen für Flüchtlingsunterbringungen nutzen kann. Dafür brauchen wir andere Flächen, die deutlich schneller zur Verfügung stehen.“

Zum weiteren Verfahren erläutert Anne Krischok: „Nach Sicherstellung der endgültigen Finanzierung und nach Zustimmung von Senat und Bürgerschaft werden die entsprechenden Vereinbarungen mit dem Bund finalisiert, das Rechtsverfahren beantragt und der Bau vorbereitet. In etwa drei bis vier Jahren wollen wir mit dem Bau beginnen.“

Die Vereinbarung, den Letter of Intent, finden Sie zum Download unter:
http://www.hamburg.de/contentblob/5548918/data/ver...
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