Daumen hoch für Ortsräte

Harris Tiddens wirbt seit langem dafür, die Stadtteile zu stärken.

Harris Tiddens ist in Rissen und Blankenese aktiv – seine Forderung:
Eine Stadt braucht eigenverantwortlich handelnde Stadtteile

Es ist wie beim Fußball. Die Spitzenfußballer und -vereine existieren nur, weil es eine Basis gibt, aus deren Reihen sich Amateurfußballer zu Profis entwickeln.
Ähnlich sieht Harris Tiddens die Entwicklung einer Stadt. Um zukunftsfähig zu bleiben, braucht sie starke Wurzeln: ihre Stadtteile.

In seinem Sachbuch „Wurzeln für die lebende Stadt“ wirbt Tiddens genau dafür: Ortsteile wie etwa Rissen oder Blankenese müssen wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen dürfen.
Seit vier Jahren haben der gebürtige Niederländer und seine Frau in Rissen ein Zuhause gefunden. Tiddens ist Sinologe. Er studierte in Hamburg Sinologie, lebte viele Jahre in China und Köln, arbeitete als Journalist und im Management großer Unternehmen.

Im Blankeneser Forum
ist Tiddens aktiv

Heute führt Tiddens das Zukunftsforum Blankenese an und wirkt als aktiver Bürger in seinem Stadtteil Rissen mit.
Der Sülldorfer Kirchenweg in Blankenese ist für ihn ein Beispiel, wie es oft läuft, aber nicht laufen sollte. Der Bezirk hatte über den Kopf der Bürger hinweg Entscheidungen getroffen. Erst durch massive Proteste der Anwohner sind die Pläne zum Ausbau der Straße gekippt worden.
Die Neugestaltung des Ortskerns Blankenese dagegen zeigt, dass die Verwaltung es auch besser machen kann. Nämlich, indem sie vorab engagierte Bürger befragt und in die Denkprozesse mit einbezieht.

Bürger sind für ihren Ort
intuitive Spezialisten


Mehr Eigenverantwortung und Selbstverwaltung fordert Tiddens. „Stadtteile wie Rissen oder Blankenese haben eine Größenordnung wie kleine Städte, die sich selbst verwalten“, gibt er Beispiele und erinnert daran, dass es Zeiten gab, in denen sich Hamburgs Stadtteile einst selbst verwalteten.
Lokale Themen müssten vor Ort behandelt und entschieden werden. So ist Tiddens beispielsweise klarer Verfechter für Ortsräte, die mit einem Budget ausgestattet werden­. „Bürger sind emotionale, intuitive Spezialisten“, so Tiddens. „Sie kennen ihre Ortschaft bestens.“
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