Busbeschleunigung kommt endlich in Lurup und Osdorf an!

Anne Krischok und Frank Schmitt (SPD): Umbau von Haltestellen und
Vorrangschaltung für die MetroBus-Linien 2 und 3 sorgen für schnellere Busverbindungen


Der Senat will im nächsten Jahr im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms auf den Linienwegen der MetroBus-Linien 2 und 3 realisieren. Damit werden spürbare Verbesserungen in Osdorf und Lurup erreicht. Das ist das wichtigste Ergebnis der Antworten des Senats auf die jüngste Schriftliche Kleine Anfrage der beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen Anne Krischok und Frank Schmitt.

Die SPD-Stadtentwicklungspolitikerin Anne Krischok freut sich über das Ergebnis: „Von der geplanten Ausstattung von Lichtsignalanlagen mit Vorrangschaltungen (LSA) für die MetroBus-Linien 2 und 3 werden Lurup und Osdorf profitieren. Das ist ein wichtiger Schritt, um diese Stadtteile besser an den öffentlichen Personennahverkehr anzubinden.“ Ihr Fraktionskollege Frank Schmitt ergänzt: „Die SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich stets dafür eingesetzt, dass im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms im Hamburger Westen der Osdorfer Born besser an den ÖPNV angebunden werden soll. Dabei war uns stets wichtig, dass neben Osdorf auch Lurup vom Busbeschleunigungsprogramm profitieren soll.“

Folgende Maßnahmen sind für das Jahr 2014 vorgesehen:

• Umbau der Haltestellen in der Bornheide (Bau voraussichtlich September 2014 bis Mai 2015)
• Ausstattung aller Lichtsignalanlagen (LSA) in der Bornheide mit Vorrangschaltungen für Busse (Abschluss voraussichtlich bis Juli 2015)
• Umbau von fünf Haltestellen in der Luruper Hauptstraße (Bau Juli bis Dezember 2014)
• Ausstattung aller Lichtsignalanlagen in der Luruper Hauptstraße mit Vorrangschaltungen für Busse (Abschluss bis Juli 2015)

In diesem Zusammenhang sollen auch die Haltestellen „Böttcherkamp“, „Achtern Born (Kindermuseum)“, „Immenbusch“ in der Bornheide sowie „Engelbrechtweg“, „Luckmoor“, „Flurstraße (Nord)“, „Eckhoffplatz“ und „Tannenberg“ in der Luruper Hauptstraße in beiden Fahrtrichtungen umgebaut werden. Ausgenommen hiervon ist die Haltestelle „Eckhoffplatz“: Hierfür ist der Umbau in Fahrtrichtung stadteinwärts vorgesehen.

Anne Krischok und Frank Schmitt wollten vom Senat auch wissen, wann die ab 2015 geplanten Lichtsignalanlagen auf den Linienwegen der MetroBusse 2 und 3 konkret mit einer Vorrangschaltung für ÖPNV-Busse ausgestattet werden, welche Lichtsignalanlagen hierzu voraussichtlich wann umgerüstet werden und wann wird die durchgängige Vorrangschaltung erreicht sein wird. Das sind konkrete Fragen, auf die der Senat ebenso konkret geantwortet hat: Die Vorrangschaltungen an allen LSA auf den Linienwegen sollen bis Ende 2016 installiert sein. Für die Knotenpunkte Ebertallee / Bahrenfelder Chaussee, Axel-Springer-Platz und Deichtorplatz wird die Umsetzung aufgrund anderer Bauprogramme, angrenzender privater Bauvorhaben und der jeweils erforderliche Kreuzungsumbauten erst später realisierbar sein.

Hier die Maßnahmen im Einzelnen:

• Bornheide bis Juli 2015
• Rugenbarg bis Juli 2015
• Luruper Hauptstraße bis Juli 2015
• Luruper Chaussee und Bahrenfelder Chaussee bis Dezember 2015
• Kreuzung Ebertallee / Bahrenfelder Chaussee bis Dezember 2016
• Bahrenfelder Steindamm und Barnerstraße bis August 2015
• Stresemannstraße bis Dezember 2015
• Neuer Pferdemarkt, Neuer Kamp und Feldstraße bis Dezember 2015
• Sievekingplatz, Kaiser-Wilhelm-Straße bis Dezember 2015
• Axel-Springer-Platz, Stadthausbrücke bis Mitte 2017
• Großer Burstah, Mönckebergstraße bis Dezember 2014
• Klosterwall, Deichtorplatz bis Dezember 2016
• Amsinckstraße, Billhorner Brückenstraße bis Dezember 2016
• Vierländer Damm, Ausschläger Allee bis Dezember 2015.

Auch Wohnungsneubauten können neue Verkehrsströme schaffen, die aufzufangen und in die Planung einzubeziehen sind. Ein aktuelles Beispiel ist Großprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Schleifmittelwerkes in Lurup.

Hier soll der entstehende Verkehr aus der geplanten Nutzung (Wohnen, Kindertagesstätte) im Bereich des Bebauungsplans Lurup 63 über die Luruper Hauptstraße und den Lüttkamp an das Straßenverkehrsnetz angebunden werden. Der Lüttkamp wurde bereits im Zusammenhang mit dem Neubau des Lurup Center mit einer Linksabbiegespur versehen. Dies war eine Voraussetzung für die Bebauung aus der Verkehrsuntersuchung zum B-Plan Lurup 63. Die Maßnahme ist mittlerweile abgeschlossen. Der Lüttkamp wurde nunmehr vom Jevenstedter Weg Richtung Farnhornweg durch das Bezirksamt Altona verkehrsberuhigt.

Anne Krischok und Frank Schmitt zeigen sich zufrieden und optimistisch: „Ab 2015 werden alle Lichtsignalanlagen auf den Linienwegen der MetroBusse 2 und 3 schrittweise mit einer Vorrangschaltung für ÖPNV-Busse ausgestattet. Das bedeutet, dass die Busfahrer dann auf der gesamten Straße per Fernsteuerung Vorrang bei der Ampelschaltung bekommen. Damit stehen die Busse weniger vor einer roten Ampel, brauchen weniger Wartezeit und die Fahrgäste kommen schneller zum Ziel. Das ist gut für besser Verkehrsanbindung von Osdorf und Lurup. Dafür setzen wir uns seit Jahren gemeinsam ein und behalten das Thema weiter im Blick.“
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