Bürgerverein Rissen e.V.: Cornelia Döhmer weiht Menschen in die Kunst des Querflötenspiels ein

Guter Klang im Bürgerhaus: Helene Paassen und Frauke Zander spielen ein Duett. Querflöten-Lehrerin Cornelia Döhmer hört mit Freude zu
 
Der richtige Ansatz muss geübt werden: Cornelia Döhmer gibt Frauke Zander Tipps
Hamburg: Bürgerhaus Alte Steinschule | (bvr) Im Bürgerhaus des Rissener Bürgervereins passiert viel. Nicht nur die themenbezogenen „Dorfgespräche“ und der frühstücksfröhliche „Sonntagsschnack“, die der emsige Verein organisiert, locken Jung und Alt in die Alte Steinschule an der Wedeler Landstraße. Im Bürgerhaus kann man sich verschiedenen Gruppen anschließen, zudem auch ein Instrument lernen.

Die Musikschule Sach macht’s hier ebenso möglich, wie auch Bürgervereins-Mitglied Cornelia Döhmer, Pädagogin und ausgewiesene Querflöten-Expertin, die bereits seit 17 Jahren in Rissen unterrichtet und schon mehreren Schülergenerationen und auch Erwachsenen das nötige Rüstzeug mit auf deren musikalischen Weg gab.

„Man muss zunächst lernen, mit sich umgehen zu können, mit seinem Körper, mit der Atmung und der Haltung“, sagt Cornelia Döhmer. Denn erst dann kommt Leben ins Instrument. Von sich aus macht die Querflöte bekanntlicherweise erst mal nichts. Der Spieler muss die Luft aktiv lenken, um dem Instrument zarte, kraftvolle, klare, weiche, härtere, kurz: farbenreiche Klänge zu entlocken, um ein klassisches Repertoire oder Jazz und Rock spielen zu können. Dazu braucht es eine spezielle Kunstfertigkeit, die naturgemäß auch ein regelmäßiges Üben erfordert.

Kein Problem für die Schüler in Cornelia Döhmers Flötenklasse. „Die Kinder sind hochmotiviert“ sagt sie und bekräftigt: „Das liegt auch an dem schönen Saal im Bürgerhaus, der für die Querflöte und besonders für Anfänger auf diesem Instrument geeignete Eigenschaften hat. Er hallt ein wenig nach, der Ton bekommt einen schwebenden Charakter und vermittelt dem Spielenden ein positives Erfolgsgefühl. Auch Atem- und Bewegungsübungen erlaubt dieser großzügige helle Raum, in dem sich die Schüler sofort frei fühlen.

„Bei mir kann sich jeder melden“, sagt Cornelia Döhmer, deren Unterricht sechsjährige Kinder oder auch über 70 jährige Erwachsene in Anspruch nehmen und die mit Begeisterung dabei sind. Helene Paassen aus Rissen beispielsweise ist 10 Jahre alt, sehr engagiert und hat großen Spaß daran, Lieder aller Art und auch einfache Instrumentals zu spielen. „Ich über jeden Tag“, sagt die Schülerin der Grundschule am Marschweg. Mit dem Ergebnis, dass sie auch schon im schuleigenen Orchester ihren Platz gefunden hat – und dabei lernt sie das Querflötenspiel erst seit einem Jahr.

Frauke Zander aus Blankenese ist beruflich stark eingebunden, hat aber einfach Freude an der Musik und nimmt sich die Zeit. „Ich wollte immer ein Instrument erlernen, das man auch mitnehmen kann“, sagt sie. Da bot sich die Querflöte an. Nun könne sie auch gemeinsam mit ihrer Tochter musizieren und erhalte beim Spielen und Singen vielerlei Anreize, um sich weiterhin mit der Flöte auseinanderzusetzen.

Cornelia Döhmer freut sich über die vielen kleinen Erfolgsgeschichten, die sich aus ihrem Unterricht, der montags, dienstags und freitags im Bürgerhaus stattfindet, ergeben. Die Musikerin, die während ihrer langjährigen Studien mit namhaften FlötistInnen in Kontakt gekommen ist, ist Mitglied der „Deutschen Gesellschaft für Flöte e.V. und nimmt auch heute noch an Meisterkursen im In- und Ausland teil. „Ich will fit bleiben und nicht in Routine verfallen“, sagt sie und gönnt sich selbst noch zusätzlich den Spaß, in verschiedenen kleinen Ensembles mitzuspielen, um unterhaltsame Hausmusik zu präsentieren.

Weitere Informationen:
Querflötenklasse Cornelia Döhmer, Telefon: 040 – 81 99 02 74, Mail: cornelia.doehmer@hotmail.de
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