Bürgerschaft debattiert weitere Schritte für Olympia - Anne Krischok und Frank Schmitt (beide SPD) sehen Chancen für den Hamburger Westen

Anne Krischok und Frank Schmitt, die beiden wieder gewählten SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen
Die Entscheidung des DOSB, dass Hamburg für eine deutsche Olympiabewerbung ins Rennen gehen soll, ist im Moment in aller Munde. Olympia in Hamburg war auch Thema der Aktuellen Stunde der letzten Bürgerschaftssitzung am vergangenen Mittwoch. Kompakte Spiele inmitten der Stadt, die in einzigartiger Weise Nachhaltigkeit, Transparenz und Umweltschutz miteinander verbinden - mit diesem faszinierenden Konzept hätte Hamburg auch im internationalen Wettbewerb beste Chancen, zum deutschen Austragungsort von Olympischen und Paralympischen Spielen zu werden.

In der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele sehen die beiden SPD-Wahlkreisabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt auch für den Hamburger Westen eine große Chance. Zwei wichtige potentielle Wettkampfstätten liegen in diesem Gebiet: Die Reitsportanlage in Klein Flottbek und die Arenen am Volkspark. Das eröffnet gleich zwei Chancen: Im öffentlicher Nahverkehr können insbesondere die Osdorfer und Luruper auf einen schnelleren Ausbau der Schienenanbindung über die Arenen hoffen. Gleichzeitig profitieren natürlich die Sportlerinnen und Sportler im Breitensport: Mit der Sanierung für Olympia werden ihre Sportstätten moderner, energetischer und barrierefreier.

Die Umwelt- und Stadtentwicklungspolitikerin Anne Krischok erklärt dazu: „Insgesamt überzeugt die Hamburger Bewerbung besonders durch ihren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Wir wollen umweltschonende Spiele – autofrei, CO2-neutral, Berücksichtigung von Landstrom, Bereitstellung versiegelter Flächen im Herzen unseres Hafens auch für Parknutzung. Das wäre eine gute ökologische Weiterentwicklung von Olympischen Spielen. Vorhandene Sportstätten werden saniert und so für die Weiternutzung fit gemacht. Die Neubauten werden ebenso nachhaltig genutzt. Aus dem Olympischen Dorf werden zahlreiche Wohnungen für einen ganz neuen Stadtteil entstehen.“

Nach der einstimmigen Entscheidung der DOSB-Vollversammlung für Hamburg als deutsche Bewerberstadt wird es jetzt für die Bürgerschaft zunächst darum gehen, zügig, aber auch mit aller Sorgfalt die Modalitäten für die Entscheidung der Hamburgerinnen und Hamburger im Herbst auf den Weg zu bringen. „Wir werden dafür mehrere Optionen wie ein Referendum oder eine Volksbefragung abwägen“, so Frank Schmitt, Mitglied im Verfassungsausschuss. „Bereits Mitte April werden wir uns im Ausschuss im Rahmen einer Expertenanhörung damit befassen und dann auch zügig die erforderlichen rechtlichen Grundlagen schaffen. Denn eins ist klar: Olympische Spiele, das geht nur mit der Begeisterung und der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger von Hamburg.“
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