Bezahlbarer Wohnraum – auch und gerade Auszubildende sollen sich in Hamburg eine Wohnung leisten können

Anne Krischok (SPD): „Wir wollen junge Menschen unterstützen, in ihre eigenen vier Wände einziehen zu können.“

Für Auszubildende ist es in Hamburg enorm schwierig, auf dem freien Markt eine bezahlbare Wohnung zu bekommen. Die seit 2013 bestehende Förderung auch zum Bau von Azubi-Wohnungen, die Sicherung von Wohnungen speziell für Auszubildende in Bestandsimmobilien sowie der Fonds für pädagogische Begleitung von minderjährigen Auszubildenden ist dabei der richtige Ansatz.

Anne Krischok, Stadtentwicklungspolitikerin in der SPD-Bürgerschaftsfraktion, meint dazu. „Wir wollen in der rot-grünen Koalition dieses Engagement jetzt weiter verstärken. Deshalb haben wir letzte Woche eine Initiative in die Bürgerschaft eingebracht, damit es junge Leute in Ausbildung leichter haben, Kautionen zu bezahlen oder Genossenschaftsanteile zu erwerben. Dafür wollen wir unter anderem einen Fonds für Kleinkredite auflegen.“

„Wir setzen uns aktiv für eine gute berufliche Ausbildung unserer Jugendlichen ein”, so Krischok weiter. „Hamburg braucht bezahlbaren Wohnraum für die jungen Fachkräfte von morgen.“
Damit dieses gelingt, muss das so genannte Azubiwohnen weiter gefördert werden. Dabei muss auch überprüft werden, welche Wohnraum-Möglichkeiten für Flüchtlinge geschaffen werden können, die einen Ausbildungsplatz erhalten haben.

„Von dieser Initiative“, so Frau Krischok weiter, „profitieren dann auch die Betriebe, die auf der Suche nach neuen Fachkräften sind. Und wir verbessern die berufliche Perspektive für Geflüchtete, die für längere Zeit oder auf Dauer bei uns bleiben und einen Arbeitsplatz und Wohnraum benötigen."

Dass der Wohnungsbau in Hamburg stetig wächst, beweisen die aktuellen Zahlen: Im letzten Jahr wurden 8.521 neue Wohnungen fertiggestellt.
„Gegenüber 2014 (6.974 Wohnungen) ist das eine Steigerung um 22 Prozent“, so Frau Krischok. „Dass die Zahl der neuen Wohnungen noch einmal so deutlich gesteigert werden konnte, ist eine sehr gute Nachricht für alle, die in Hamburg wohnen oder hier Wohnraum suchen.“

Die Fertigstellungszahlen von neuen Wohnungen waren in 2014 mit knapp 7.000 bereits doppelt so hoch wie 2010. Der weitere prozentuale Anstieg um 22 Prozent in 2014 zeigt deutlich, dass die Prioritäten der Regierungskoalition richtig gesetzt sind.

„Damit das Wohnen für alle bezahlbar bleibt, müssen mehr Wohnungen gebaut werden“, sagt Frau Krischok weiter. „Und wir verstärken unsere Anstrengungen durch die neu gesetzte Ziel von 10.000 Baugenehmigungen und 3.000 Sozialwohnungen.“

Gleichzeitig will die Regierungskoalition dafür sorgen müssen, dass die Baukosten sinken.
„Dafür sind das Bündnis für das Wohnen und die gute Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft und den Mieterverbänden eine hervorragende Grundlage”, meint Frau Krischok abschließend.
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