Bald Landstrom für den Kreuzfahrtterminal in Altona?

Wirtschaftssenator Frank Horch hat im Sommerinterview beim NDR angekündigt, dass am Kreuzfahrtterminal Altona in spätestens zwei Jahren Schiffe Landstrom nutzen können

Anne Krischok (SPD), Vorsitzende des Umweltausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft begrüßt diese Ankündigung: "Hier zeichnet sich ein vielversprechender Einstieg ab. Wir haben uns seit langem für eine Landstromversorgung eingesetzt. Für die stadt- und klimaverträgliche Weiterentwicklung unseres Hafens ist das Thema Landstrom ein Schlüsselthema." Wichtig ist hier ein vernünftiges Gesamtkonzept, das alle Beteiligten mitnimmt und private Partner mit einbezieht. Krischok: „Senator Horch ist da auf gutem Weg.“ Um den Hamburger Haushalt zu entlasten, führt die Wirtschaftsbehörde derzeit Gespräche mit potenziellen Partnern, darunter Versorger und Reeder.

Vor allem angesichts des rasant gestiegenen Aufkommens von Kreuzfahrtschiffen bestehe mehr denn je Handlungsbedarf, um im Hamburger Hafen die von Schiffen ausgehenden Emissionen zum Schutz der Menschen, die in der Nähe wohnen, zu reduzieren und damit die Luftqualität in ganz Hamburg zu verbessern. Anne Krischok nennt das Problem beim Namen: "Über 40 Prozent der Stickoxidbelastung kommt aus dem Hafen – besonders von den Kreuzfahrtriesen – und wir wollen diese Schadstoffquelle zum Versiegen bringen und dafür sorgen, dass Kreuzfahrt- und Containerschiffe künftig nicht mehr die Luft verpesten!"

Bereits im Herbst letzten Jahres hatte die SPD-Fraktion eine entsprechende parlamentarische Initiative eingebracht. Der Senat sollte prüfen, welche Möglichkeiten einer externen Stromversorgung vorliegen, welche davon praktisch, praktikabel und bezahlbar sind. "Damit hat das Thema "Landstrom" in dieser Wahlperiode - im Vergleich zu den CDU-Senaten der letzten Jahre - endlich die gebührende Bedeutung bekommen", so Krischok abschließend. „Wir werden das Thema kritisch begleiten, damit Landstrom in Altona möglichst früh an den Start geht.“
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