Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete, besucht das Hamburger Konservatorium

Erste Adresse für tollen Musikunterricht in den Elbvororten ist seit über 100 Jahren das Hamburger Konservatorium. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok überzeugte sich davon bei ihrem Besuch im großen Haupthaus des Hamburger Konservatoriums in Sülldorf.

„Ich bin beeindruckt über das, was hier geleistet wird. Den beiden Direktoren Michael Petermann und Markus Menke ist es gelungen, das Hamburger Konservatorium in der Mitte der Gesellschaft zu platzieren“, stellt die SPD-Politikerin aus den Elbvororten, Anne Krischok, fest. „Umso erstaunlicher ist es, dass 80% des benötigten Kapitals aus eigenen Mitteln bereitgestellt werden.“

Die Angebote des Hamburger Konservatoriums werden heute von einer großen Zahl von Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und Musikbegeisterten wahrgenommen. Das Angebot beginnt bei den Kleinsten ab den 6. Lebensmonaten zusammen mit ihren Eltern, umfasst alle Angebote der Frühförderung, Musik, Tanz, Trommeln und Instrumentalspiel, Gesang, Band und Orchester. Dazu kommen jährlich 400 Konzerte meist bei freiem Eintritt.

Alleine in Sülldorf werden wöchentlich über 2.000 Kinder unterrichtet. Durch die Kooperation mit 80 Schulen kommen weitere 6.000 Kinder und Jugendliche dazu. In Programmen wie „Jedem Kind ein Instrument“ werden auch die Kinder an Musik herangeführt, für die der Weg zur Musikschule vielleicht sonst versperrt ist. Besonders beeindruckt zeigte sich Frau Krischok von dem Engagement des Hamburger Konservatoriums für geflüchtete Kinder und Jugendliche.

Ca. 500 Kinder werden in Flüchtlingsunterkünften in Gruppen von Dozentinnen und Dozenten des Hamburger Konservatoriums unterrichtet. Für besonders interessierte Flüchtlingskinder stehen 20 Einzelunterrichtstunden zur Verfügung. In den kommenden Sommerferien bietet das Hamburger Konservatorium sieben unterschiedliche Musikkurse von Band, Trommeln über Singen, Gitarrenspiel, Musizieren für Kinder zusammen mit ihren Eltern in den Flüchtlingsunterkünften an.

Insgesamt 400 Stunden in den Sommerferien werden eine willkommene Abwechslung für die Kinder und Jugendlichen in den Flüchtlingsunterkünften sein, da in den Ferien kein Schulunterricht stattfindet.

Das Hamburger Konservatorium besteht neben der Musikschule auch aus der großen Akademie in der 280 Studierende ausgebildet werden. Neben der musikalischen und pädagogischen Exzellenz wird die Ausbildung am Hamburger Konservatorium die künftigen Gesangslehrerinnen und -Lehrer auch auf die immer wichtigere soziokulturelle Arbeit in so dynamischen Städten wie Hamburg vorbereiten.
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