Aktion Trecker: Erfolgreich!

Mit ihren Treckern und Familien stellen sich Landwirte aus Sülldorf und Rissen vor dem Altonaer Rathaus auf.

Sülldorfer Landwirte verschaffen sich Gehör im Bezirksamt

Bezirksamtsleiterin Liane Melzer schaut sich den Aufmarsch lieber erstmal aus der Distanz an. Sülldorfer und Rissener Landwirte rangieren ihre Trecker vor das Altonaer Rathaus. Als sie die Chefin des Hauses auffordern, kommt sie zögerlich näher. Schüttelt Hände, lächelt und nimmt für Fotos die Obstkiste mit mehr als 2.000 unterschriebenen Protestkarten entgegen.

Die Landwirte sind gekommen, um sich Gehör zu verschaffen. Seit mehr als zehn Jahren kämpfen sie gegen das Bebauungsplanverfahren „Rissen 44/Sülldorf 18/Iserbrook 26“. Die geplanten Änderungen würden 16 von 18 Betrieben ruinieren.
Was fast noch schwerer wiegt: Die Interessenvertreter der Landwirte, wie etwa der Bauernverband oder die Landwirtschaftskammer, sind nie in die Planungen eingebunden worden. So sehen das die Landwirte. Sie fühlen sich nicht ernstgenommen. Und zweifeln immer noch daran, dass der neu ins Leben gerufene runde Tisch tatsächlich was bringt. Denn zu oft seien Absprachen in der Vergangenheit nicht eingehalten worden.
Nun saßen sie außerplanmäßig gemeinsam am runden Tisch: einige Landwirte, Melzer, Landschaftsplaner Stephan Landgraf und Frank Conrad, Leiter des Fachamts für Stadt- und Landschaftsplanung.
Tenor des Austauschs: Es soll so viele Gesprächstermine wie nötig geben, um einen Konsens zu finden.
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