3,7 Millionen Euro vom Bund für die Landstromanlage Altona Anne Krischok (SPD): „Dieses Pilotprojekt ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Luftqualität. Hamburg ist Vorreiter in Europa!"

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert die Errichtung einer alternativen Energieversorgung für Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen mit 3,7 Millionen Euro.

„Dieses Pilotprojekt macht deutlich, wie wichtig uns der Hafen und die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner – nicht nur in Altona - sind“, sagt Anne Krischok, Bürgerschaftsabgeordnete aus dem Hamburger Westen. „Die Landstromanlage in Altona ist ein wichtiger Teil des Gesamtkonzeptes zur alternativen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen.“

Auch Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) freut sich über die Zusage des Bundes: „Die Förderung in dieser Höhe belegt die Bedeutung. Die Emissionen der Schiffe während ihrer Liegezeiten in den Häfen müssen zukünftig weiter reduziert werden. Wir fühlen uns in unseren Anstrengungen bestärkt.“

Die Landstromanlage in Altona ist in ihrer Dimensionierung einzigartig in Europa. Für Sommer 2015 ist die Fertigstellung vorgesehen. Mit der Landstromanlage am Altonaer Kreuzfahrtterminal und der Power Barge in der HafenCity wird sich Hamburg in diesem Jahr als Gastgeber der Welthafenkonferenz mit gleich zwei innovativen Stromerzeugungssystemen in der Praxis präsentieren.
„Landstrom und Power-Bargen machen deutlich: Der Hamburger Hafen steht beispielhaft dafür, wie ökonomische und ökologische Aspekte in der europäischen Hafenwirtschaft im Einklang weiterentwickelt werden können", bilanziert die SPD-Umweltpolitikerin Krischok.

Vor dem Hintergrund steigender Schiffsanlaufzahlen hatten Senat und Bürgerschaft in der vergangenen Legislaturperiode die Hamburg Port Authority (HPA) mit dem Bau einer Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona und der Infrastruktur für die landseitige Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen durch eine LNG Power Barge am Terminal HafenCity beauftragt und hierfür 8,85 Millionen Euro bereit gestellt. Neben der Förderung durch den Bund wird das Pilotprojekt mit 3,5 Millionen Euro auch von der Europäischen Union gefördert.

Zum Hintergrund:
Die neue Landstromanlage Altona wird im Sommer dieses Jahres in Betrieb gehen. Für die Nutzung der Landstromanlage ist der Bezug von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen vorgesehen. Mit der neuen Landstromanlage können Kreuzfahrtschiffe künftig während ihrer Liegezeit in Altona nahezu alle Motoren ausstellen. So wird der Ausstoß von Luftschadstoffen, wie Stick- und Schwefeloxiden und Feinstaub sowie Kohlendioxid deutlich reduziert. Zudem werden auch die Schallemissionen stark gesenkt. Dank des automatisierten Zuführungssystems der Anlage dauerte es nur wenige Minuten bis die Stromversorgung von Land läuft und die Kreuzfahrtschiffe während ihrer Liegezeit in Altona nahezu alle Motoren ausstellen können. Davon profitieren sowohl Anwohner als auch Besatzung und Passagiere.
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