201 Autofahrer zu schnell unterwegs

Zwei der 33 Polizisten im Einsatz: Die Osdorfer Polizei führte eine groß angelegte Radarkontrolle durch. (Foto: privat)

Groß angelegte Radarkontrolle im Hamburger Westen

201 Autofahrer sind zu schnell gefahren. Das ist das Resultat einer groß angelegten Radarkontrolle, die 33 Polizisten an 13 Kontrollstellen im Hamburger Westen durchgeführt haben.

Einen ganzen Tag lang bezogen Beamte des Osdorfer Polizeikommissariats (PK 26) und der Hamburger Verkehrsdirektion ihre Posten. Unter anderem wurden mobile Radargeräte in Tempo-30-Zonen vor Schulen aufgestellt. Auch viel befahrene Straßen wie Baron-Voght-Straße, Schenefelder Landstraße und Bornheide kamen nicht zu kurz.
Die höchste Tempoüberschreitung in einer 50-Kilometer-Zone war auf der Elbchaussee: 78 km/h. Viel gravierender: Im Sülldorfer Kirchenweg hatte ein Autofahrer 60 km/h statt 30 km/h auf dem Tacho.
Insgesamt sind rund 2.200 Autos gemessen worden. Die Fahrer, die zu schnell unterwegs waren, machen einen Anteil von circa neun Prozent aus. Das stuft die Polizei als „unauffällig“ ein. Zumal sich lediglich zwölf der 201 „Geblitzten“ im Bußgeldbereich befanden, also nach Abzug der Toleranz mindestens 21 Stundenkilometer schneller unterwegs waren als erlaubt.
Trotzdem: „Jeder, der zu schnell fährt, ist einer zu viel“, betont Michael Allers, Leiter Prävention und Verkehr im PK 26. Deshalb werden weitere Aktionen im Hamburger Westen folgen, um den Autofahrern zu signalisieren: Mit Geschwindigkeitsmessungen ist jederzeit zu rechnen.
Also: Runter vom Gas!
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