1,2 Millionen Euro sind verbaut

Das neue Feuerwehrhaus in Rissen. (Foto: privat)

Feuerwehr Rissen hat wieder Platz – bleibt Hamburg spendabel?

Lang herbeigesehnt, jetzt ist es soweit. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rissen können ihr neues Revier in Beschlag nehmen.


• Worum geht es?
Die Bauarbeiten am Gebäude in der Rissener Landstraße 254 sind abgeschlossen. 1,2 Millionen Euro hat die Stadt Hamburg in Um- und Anbau investiert. Das Feuerwehrgerätehaus ist das erste von dreien, die 2014 und 2015 für insgesamt 4,5 Millionen Euro saniert werden.

• War das nötig?
Seit Jahren hat die Rissener Feuerwehr auf die Modernisierung gewartet. Bislang befanden sich drei Fahrzeuge, ein Boot und die gesamte Einsatzbekleidung auf engstem Raum in einer Einsatzhalle mit zwei Toren. Aufenthaltsorte für Menschen und Fahrzeuge sind nun entzerrt. Das Unfall- und Gesundheitsrisiko sinkt.

• Was wurde gemacht?
Dank Anbau haben nun alle Einsatzfahrzeuge im Erdgeschoss Platz. Im neu gebauten Obergeschoss befinden sich jetzt Schulungs-, Büroräume, Küche und WC. Die Technik ist auf aktuellem Stand. Das Haus ist energetisch saniert.

• Ist jetzt alles fertig?
Das Grobe ist geschafft. Doch die Wunschliste, was Ausstattung anbelangt, ist lang. Die nämlich war im Preis nicht enthalten. Beispielsweise hätten die Kameraden gern Sportgeräte. Eine Leinwand für den Unterricht ist da, der Beamer fehlt noch. Ein Staubsauger auch.

• Wie geht es weiter?
Die Feuerwehr Rissen ist dankbar über ihre Fördermitglieder und zählt – in Anbetracht der Wunschliste – weiterhin auf sie. Eigene Aktionen sind geplant.
Rissen leuchtete tiefrot auf der „Ampel-Liste“, die festhält, welche Feuerwehrgerätehäuser in Hamburg eine Renovierung am nötigsten haben. Immer noch steht knapp ein Drittel, mehr als 20, darunter Nienstedten und Osdorf, auf Rot. Ein weiteres Investitionspaket der Stadt für marode Feuerwehrhäuser soll im Gespräch sein.
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