Unruhe um den Neubau der Geschwister-Scholl - Stadtteilschule

SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok: "Die Aufregung über den vermeintlichen Baustopp ist unnötig"

Nachdem im Elbe Wochenblatt gestern folgender Artikel "Scholz stoppt Schulbau" erschien, habe ich mich bei der zuständigen Behörde erkundigt.
Hier die Stellungnahme:
„Der Neubau der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule war zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt. Auch wenn eine in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretene Partei den Abriss und den Neubau aufgrund des Denkmalschutzes kritisch hinterfragt, steht die Behörde für Schule und Berufsbildung zu den gemeinsam entwickelten Plänen für eine inklusive Ganztagsschule mit Oberstufe, einer barrierefreien Dreifeldsporthalle und einem Haus der Jugend am Osdorfer Born.
Diese Aufzählung macht schon deutlich, dass es sich bei dem Neubau um ein anspruchsvolles Bauvorhaben mit einem umfangreichen baupädagogischen Konzept handelt. Diese Besonderheit bringt u.a. mit sich, dass es im Prozess zu Änderungen des zeitlichen Ablaufs kommen kann. Dies ist auch bei weniger aufwendigen Projekten der Fall, ohne dass hiermit eine Veränderung von Prioritäten verbunden ist. Auch die finanziellen Mittel für den Neubau stehen zur Verfügung. Der Haushaltsplan 2017/2018 sowie die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2019/2020 sehen Mittel in Höhe von 1,3 Mrd. Euro für den Neubau und die Sanierung von Schulen vor. Derzeit sind mehrere hundert Bau- und Sanierungsmaßnahmen in Planung, darin enthalten sind kleine und mittlere Bauvorhaben bis hin zu sehr umfangreichen Bauvorhaben wie dem Ersatzbau für die Geschwister-Scholl-Stadtteilschule mit einem geplanten Investitionsvolumen in Höhe von 34,9 Mio. Euro.
Die derzeitigen Planungen sehen den Beginn der Abrissarbeiten noch für 2017 und eine Fertigstellung des Neubaus für 2021 vor. Der Leiter des Amtes für Bildung, Landesschulrat Altenburg-Hack, hat eine Veranstaltung an der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule genutzt, um über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Nach der Sommerpause wird die Behörde für Schule und Berufsbildung gemeinsam mit Schulbau Hamburg wie üblich in den schulischen und bezirklichen Gremien über den weiteren Prozess informieren.
Eine parallele Fertigstellung wäre immer noch gut, würde aber bedeuten, dass die Baumaßnahme an der STS Lurup jetzt gestoppt werden müssten.
Die Verzögerung in 2015 war damals aber nicht primär mit der Parallelität der Planungen begründet, sondern hatte mehrere Gründe, z.B. die zusätzliche Diskussion wegen einer Tribüne in der Dreifeldhalle und die Überlegungen wegen einer Vitalküche. Bei Baumaßnahmen dieser Größenordnung kann es aber Verzögerungen geben.
Bevor an der GSS abgerissen werden kann, sind einige Fällarbeiten notwendig. Dafür gibt es bestimmte Fristen außerhalb der Vegetationszeiten. Das bedeutet, dass wir aufgrund der Grünsituation vor Ort hier aktuell etwas mehr Zeit verlieren, während der Sportplatz an der Flurstraße frei von Brutflächen ist (Tribüne und Spielfeld), so dass hier auch im Sommer abgerissen und mit dem Neubau der StS Lurup begonnen werden kann. Der Teilabriss der GSS ist aber beauftragt und soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Direkt im Anschluss erfolgt dann der Neubau. Die Baumaßnahme ist beauftragt. Schulleitung und Elternrat sind entsprechend informiert.“
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