SPD-Sommertour durch den Hamburger Westen - Mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Andreas Dressel in Luruper Kita und Sülldorfer Behinderteneinrichtung

Bei subtropischen 35 Grad im Schatten hat Dr. Andreas Dressel, der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, im Rahmen seiner jährlichen Sommertour durch Hamburg auch den Hamburger Westen besucht. Begleitet wurde er von Anne Krischok und Frank Schmitt, den beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten im Wahlkreis Vier sowie von Dr. Matthias Bartke, dem SPD-Bundestagskandidaten für Altona und die Elbvororte am 22. September. Mit dabei waren auch die SPD-Bezirksabgeordneten Ilona Schulz-Müller, Heiko Menz und Wolfgang Kaeser.

Der erste Besuchstermin in der Kita Holzwurm in der Netzestraße in Lurup stand unter dem Motto „Kitaplatz ab 1“, denn in Deutschland gilt seit Anfang August der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem ersten Geburtstag für jedes Kind. Hamburg ist mit großem Abstand Spitzenreiter im Bereich Krippenausbau – im Vergleich zu allen westdeutschen Bundesländern.

Frank Schmitt, SPD-Abgeordneter aus Lurup, begrüßte die über 20 Gäste und sagte: „Ich bin froh, dass wir in Lurup solch eine Vorzeige-Kita haben, die schon seit Jahren mit hohem persönlichem Engagement Kinder ab 1 aufnimmt. Denn je früher die Kinder von pädagogischem Personal betreut werden, desto nachhaltiger können sie ihre sprachlichen, feinmotorischen und sozialen Entfaltungsmöglichkeiten ausprägen.“

Dr. Andreas Dressel betonte: „Die Hamburger Kitas gelten als wegweisend, weil sie den Eltern zeitliche Flexibilität bei der Betreuung gewähren und weil sie preisgünstiger sind als etwa in Schleswig-Holstein. Aber wir ruhen uns nicht darauf aus: Im nächsten Schritt müssen wir den Betreuungsschlüssel verbessern, gerade im Krippenbereich.“

Dr. Matthias Bartke, der Bundestagskandidat für Altona, bemerkte: „An der vorbildlichen Arbeit der Kita Holzwurm sieht man, wie falsch das Betreuungsgeld ist, das die schwarz-gelbe Bundesregierung eingeführt hat. Wenn ich in den Bundestag gewählt werde, dann setze ich mich dafür ein, dass das Geld stattdessen in den weiteren Ausbau und die Qualität der Kitas investiert wird.“

Marion Lück, die Leiterin der Kita Holzwurm, hob hervor, wie wertvoll es gerade für die ganz kleinen Kinder sei, wenn sie so früh wie möglich eine professionelle Sprachförderung erhalten, die in ihrer Kita gewährleistet sei. Sie dankte den Politikern für den Besuch, ehe die SPD-Delegation zum zweiten Besuchstermin des Tages nach Sülldorf aufbrach.

Dort stand der Franziskus e.V. auf dem Programm, eine anthroposophische Einrichtung, in der Menschen mit Behinderung zusammen mit nichtbehinderten Betreuern leben und arbeiten. „Gelebte Inklusion“ lautete daher der Titel des Besuches. Christopher von Bar, der Leiter der Einrichtung führte die Politiker zunächst durch die Wohnräume und Werkstätten. Er lobte die Kompetenz der Hamburger SPD in der Behindertenpolitik: “Durch die gewaltigen Fortschritte in den 70er und 80er Jahren hat Hamburg noch heute bundesweit eine Spitzenstellung inne. Diese Qualität wollen und müssen wir beibehalten, trotz aller Sparzwänge.“

Bei der anschließenden Diskussionsrunde, an der sich über 25 Menschen beteiligten – darunter Bewohner mit Behinderung – betonte Anne Krischok, auch Bürgerschaftsabgeordnete für Sülldorf und Rissen: "Es ist gelebte Inklusion, dass hier alle zusammensitzen und reden. Früher hätte man womöglich über die Menschen mit Behinderung geredet, sie aber aus diesem Stuhlkreis ausgeschlossen.“

Dr. Andreas Dressel war vom Geist des Hauses beeindruckt. Zudem verwies der Fraktionsvorsitzende darauf, dass der SPD-Senat die Mittel, die durch die Streichung der Stadtbahn freigeworden sind, zielgerichtet in die barrierefreie Renovierung der U- und S-Bahnhöfe investiere: „Bis Ende des Jahrzehnts werden alle Bahnhöfe in Hamburg barrierefrei zu erreichen sein, für Rollstuhlfahrer, aber auch für Senioren mit Rollator und Eltern mit Kinderwagen.“

Dr. Matthias Bartke sagte zu: „Nach meiner Wahl in den Bundestag werde ich mich dafür einsetzen, dass der Bund seine finanziellen Zusagen bei der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung einlöst, damit die Länder den notwendigen finanziellen Spielraum für den Ausbau der Angebote bekommen.“

Zum Abschied dieses intensiven Besuchstages versicherte Dr. Andreas Dressel: „Wir haben versprochen, unsere Politik im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln. Deshalb sind uns als SPD-Fraktion diese Sommertour-Wochen so wichtig. Und auch dieses Jahr nehmen wir aus den zahlreichen Terminen wieder viele wertvolle Anregungen mit ins Rathaus. Ich freue mich schon jetzt auf die Sommertour im nächsten Jahr und auf den Besuch im Wahlkreis Vier im Hamburger Westen.“
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