SPD plant U-Bahn - über die Arenen nach Lurup und zum Osdorfer Born

Hamburgs Zukunft? Die U-Bahn erreicht den Osdorfer Born - eine Bildmontage (Foto: SPD-Kreisverband Hamburg-Altona)

Anne Krischok und Frank Schmitt (SPD): Endlich wieder Hoffnung, dass der notwendigen Schienenanschluss kommt!



Nachdem auf einer Sonderpressekonferenz die Hamburger Verkehrsbehörde und die Hamburger Hochbahn mit dem „Vorschlag Schnellbahnnetz 2040“ erstmals konkrete Planungsansätze für den Neubau einer neuen U-Bahnlinie U5 mit zwei Varianten im Streckenverlauf über Lurup bis zum Osdorfer Born vorgelegt hat, wird dieses Vorhaben von Anne Krischok und Frank Schmitt, den beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen, ausdrücklich begrüßt.

Anne Krischok, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, zu den vorgelegten Überlegungen: „Mir ist wichtig, dass wir ein zukunftsfähiges Verkehrssystem für Hamburg ent-wickeln, das auch noch die nächsten Jahrzehnte Bestand hat. In vielen dicht besiedelten Stadtteilen würde die Stadtbahn, die von CDU und den Grünen propagiert wird, zu einem Verkehrschaos führen. Die durch das Busbeschleunigungsprogramm ausgelösten Staus wären dagegen Peanuts. Wir können und wollen endlich mit der Planung beginnen!“

Ihr Fraktionskollege Frank Schmitt, ebenfalls SPD-Abgeordneter aus dem Wahlkreis 4, ergänzt: „Mit dieser neuen Linie können wir mit Lurup und dem Osdorfer Born dicht besiedelte Stadtteile endlich ans Schnellbahnnetz anschließen und damit diesen Stadtteilen ein Mehr an Lebensqualität ermöglichen, die sich dies zu Recht schon seit langem wünschen.“

Wie auf der Pressekonferenz dargestellt wurde, soll die vorgeschlagene Linie über Bram-feld, Steilshoop, City Nord, Winterhude, Uhlenhorst über die Volkspark-Arenen nach Lurup und zum Osdorfer Born führen. Im Gegensatz zu der von CDU und den Grünen geforderten Stadtbahn sind die planungsrechtlichen Grundlagen bei einem U-Bahn-Bau unkomplizierter zu organisieren.

Beide SPD-Abgeordneten bilanzieren: „Überparteilich gibt es großes Einvernehmen: Wir brauchen den Ausbau des ÖPNV, denn die Erweiterung der Kapazitäten im bestehen-den System etwa über Taktverdichtungen und die Optimierung des Bussystems wird langfristig nicht reichen. Der Ausbau des Schienenverkehrs in unserer Stadt geht aber nur im breiten gesellschaftlichen Konsens, allein schon aufgrund der finanziellen und baulichen Belastungen: Dafür werben wir."

Die PDF-Datei „Hamburg bewegt: Unser Plan für den Öffentlichen Personennahverkehr“, welches auch Grafiken zu möglichen Linienverläufen enthält steht unter http://www.hamburg.de/u-bahn/u5 zum Download bereit.
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