SPD-Bürgerschaftsfraktion sucht innovative Projekte für politische Jugendbildung - Anne Krischok und Frank Schmitt rufen zur Bewerbung auf

„Jugendliche sind wählerisch – Projekte politischer Bildung“ lautet das diesjährige Motto des Paula-Karpinski-Preises, den die SPD-Bürgerschaftsfraktion auslobt. Der Preis würdigt beispielhafte Projekte der Jugendhilfe, gesucht werden daher praxisnahe und zukunftsweisende Lösungen zu aktuellen Fragen der Jugendhilfe.

Frank Schmitt, SPD-Wahlkreisabgeordneter aus Lurup sowie Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend der Hamburgischen Bürgerschaft, ermuntert Einzelpersonen und Initiativen aus dem Hamburger Westen, sich für diesen Preis zu bewerben: „Dieser Preis soll politische Bildungsprojekte von und für Jugendliche unterstützen. Seitdem wir in der Bürgerschaft das Wahlalter für Bürgerschaftswahlen auf 16 Jahre gesenkt haben, ist politische Bildung jenseits des Schulunterrichtes wichtiger denn je. Das wollen wir mit dem Paula-Karpinski-Preis unterstützen.“

Seine SPD-Fraktionskollegin Anne Krischok, ebenfalls Wahlkreisabgeordnete für den Hamburger Westen, ergänzt: „Politische Bildung ist die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Das gilt umso mehr, seit das Wahlalter 16 beschlossen wurde. Das diesjährige Motto ,Jugendliche sind wählerisch – Projekte politischer Bildung´ verdeutlicht, dass Jugend auch bewusst ihre Projekte auswählen. Wir wollen von ihnen auch wissen, welche Politik die Jugendlichen selber empfehlen.“

Teilnehmen können Jugendliche, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbände, Schulen, Initiativen und Projekte. Die Bewerbungen können im frei gewählten Format als Text, Video oder „Forschungsbericht“ an die SPD-Bürgerschaftsfraktion im Hamburger Rathaus (Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg) geschickt werden. Einsendeschluss ist der 6. September 2013.

Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis wählt die drei besten Modelle aus. Der Preis ist auf den ersten drei Plätzen mit 2000, 1000 und 500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet im Spätherbst im Hamburger Rathaus statt. Das Preisgeld wird von den Abgeordneten der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft gestiftet.
Wer war Paula Karpinski?

Zeit ihres Lebens hat sich Paula Karpinski um die Schicksale junger Menschen gesorgt. Als Senatorin prägte die Sozialdemokratin die Hamburger Jugendpolitik: So setzte sie sich mit ganzer Kraft dafür ein, die Not junger Menschen in der Nachkriegszeit zu lindern.

Neben dem Aufbau der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) war sie Jugendsenatorin und erste Frau in einem deutschen Landeskabinett sowie jahrelang Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft. Paula Karpinski trat ein für eine selbstbewusste und selbstbestimmte Jugendarbeit und setzte Maßstäbe, die ihre Kraft und Wirkung bis heute entfalten. Daher wählte die SPD-Bürgerschaftsfraktion Paula Karpinski zur Namensgeberin ihres Jugendpreises.
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