Seit 2011 wurde der Neubau von über 30.000 Wohnungen genehmigt

Anne Krischok (SPD): Wohnungsbauprogramm entlastet allmählich den Wohnungsmarkt

Im vergangenen Monat wurde hamburgweit der Bau von 815 neuen Wohneinheiten genehmigt – und damit wurde seit dem Regierungswechsel im Jahre 2011 in unserer Stadt der Bau von über 30.000 neuen Wohnungen überschritten. Nach Angaben von Anne Krischok, der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete im Hamburger Westen, wurde damit ein großer Schritt gemacht, um die Wohnraumversorgung in Hamburg zu sichern.

Die Stadtentwicklungspolitikerin Krischok kommentiert: „Im letzten Jahr wurden erstmals seit 2001 über 6.000 Wohnungen fertiggestellt. Ende 2013 waren zudem über 11.000 Wohnungen im Bau. Zudem gibt es derzeit einen Bauüberhang von 6.233 geförderten Wohneinheiten, die aufgrund längerer Vorlaufzeiten erst später in den Bau kommen. Durch den umfangreichen Wohnungsbau gibt es bereits erste Anzeichen für eine leichte Entspannung auf dem Hamburger Wohnungsmarkt. Die Studien des Bündnisses für das Wohnen gezeigt, dass der Wohnungsneubau den Wohnungsmarkt entlastet.“

Die SPD-Politikerin verweist in diesem Zusammenhang auf die seit dem Regierungswechsel im Jahr 2011 geänderten Rahmenbedingungen: So wurden neben der Steigerung der Wohnungsbaugenehmigungen die Flächenvergabe für städtische Grundstücke auf stärkere Gewichte der Konzepte geändert und mit Fördermitteln der Bau von über 6.000 Sozialwohnungen angeregt. SAGA GWG hat – nachdem 2010 keine einzige neue Wohnung im Bau war – allein im letzten Jahr mit dem Bau von 1.000 neuen Wohnungen begonnen.

Anne Krischok räumt ein, dass vor dem Hintergrund der enormen Nachfrage und des anhaltenden Zuzugs nach Hamburg die Lage auf dem Wohnungsmarkt sich durch diese Aktivitäten nur mittelfristig entspannen wird: „Daher ist es wichtig, den Wohnungsneubau langfristig auf hohem Niveau fortzuführen und gleichzeitig mit einer sozial verantwortlichen Mieterschutzpolitik zu flankieren. Beispiele hierfür waren beziehungsweise die Deckelung von Erhöhungen bei Bestandsmietverträgen auf maximal 15 Prozent innerhalb von drei Jahren, die Verschärfung des Wohnraumschutzgesetzes, der Erlass neuer sozialer Erhaltungsverordnungen sowie die jetzt vom Bund erarbeitete Mietpreisbremse. Auch in den kommenden Jahren bleibt hier genügend zu tun."
 auf anderen WebseitenSenden
5 Kommentare
8
Beate Claussnitz aus Altstadt | 19.06.2014 | 17:45  
7
Ulrike Klarstedt aus Blankenese | 12.08.2014 | 08:00  
1.251
Anne Krischok aus Rissen | 19.08.2014 | 13:19  
8
Margarethe Langenfeld aus Blankenese | 06.10.2014 | 06:52  
8
Dr Matthias Weissgerber aus Nienstedten | 11.10.2014 | 00:25  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.