Sauberkeitsoffensive der Stadt startet wie geplant im Januar – ohne zusätzliche Gebühren

SPD-Abgeordnete Anne Krischok und Frank Schmitt sind zufrieden mit Entscheidung des Senats: „Das offene Ohr für die Hamburgerinnen und Hamburger zahlt sich aus.“



In den zurückliegenden Monaten war es ein Dauerthema: Der Senat hatte beschlossen, ab 2018 eine Sauberkeitsoffensive zu starten, um die Hamburger Straßen und die öffentliche Parks mit mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern häufiger und gründlicher reinigen zu können. Ein Anliegen, das auch den Hamburgerinnen und Hamburgern am Herzen liegt; schließlich beteiligen sich jedes Jahr mehrere Zehntausend Menschen an der Aktion „Hamburg räumt auf“ der Stadtreinigung. Dass die Kosten für das zusätzliche Personal auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden sollte, stieß allerdings auf weniger Verständnis, selbst wenn es nur um verhältnismäßig geringe Summen gehen sollte.

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok, die im Umweltausschuss an vielen Diskussionen zu diesem Thema beteiligt war, ist zufrieden mit der jetzt gefundenen Lösung: „Das eine Erfreuliche ist, dass wir die Sauberkeit im Öffentlichen Raum jetzt verbessern können. Davon werden alle profitieren. Das Andere ist, dass die Stadtreinigung jetzt 400 neue Arbeitsplätze schaffen wird.“ So werde nicht nur die Situation im öffentlichen Raum verbessert, sondern die Stadt baue auch ihre Rolle als großer Arbeitgeber weiter aus.

„Wir haben immer unsere Politik mit einem sehr klaren Ziel gestaltet, nämlich zu zeigen, wie solide Haushaltspolitik und gute Entscheidungen für die Stadt zusammenpassen“, sagt ihr Fraktionskollege Frank Schmitt. „Und dabei haben wir immer einen engen Austausch mit den Menschen gesucht, um zu hören was gut funktioniert oder wo wir gegebenenfalls nachsteuern müssen. Das haben wir auch jetzt getan und es ist sehr erfreulich, dass der Senat die Rückmeldungen ernst genommen hat und einen anderen Weg gefunden hat.“ Denn an der Notwendigkeit, die Stadtreinigung für ihre Arbeit besser auszustatten, habe es nie Zweifel gegeben.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.