Politik traf Muslime im Bürgerhaus Bornheide – Fortsetzung geplant

Von links nach rechts: Shahid Mahmood (Ortsvorsitzender), Fazl ar-Rahman Anwar, Feliz Demirel (MdHB, Die GRÜNEN), Anne Krischok (MdHB, SPD), Zahoor Ahmad (Vorsitzender Ahmadiyya Muslim Gemeinde Hamburg), Karin Prien (MdHB, CDU, Mohammed Nadeem und Christiane Schneider (MdHB, DIE LINKE)
Unter dem Titel „Politik trifft Muslime“ traten am 19.11.2014 die Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok (SPD), Karin Prien (CDU), Filiz Demirel (Grüne) und Christine Schneider (Die Linke) mit der islamischen Ahmadiyya Religionsgemeinschaft in den Dialog. 50 politisch Interessierte, überwiegend Mitglieder der Lurup-Osdorfer Ahmadiyya Muslim Gemeinde, trafen im Stadtteilhaus Bornheide auf Politikerinnen aus verschiedenen Parteien in der Hamburgischen Bürgerschaft. Die Moderation übernahm Mohammed Saboor Nadeem, Gemeindemitglied sowie Islam- und Nahostexperte.

In einer zweistündigen Veranstaltung berichteten die Bürgerschaftsabgeordneten über ihre Vorstellungen zur Förderung der Integration. Im Vordergrund stand die Integration der hier im Lande legal lebenden Menschen mit muslimischen Glauben. Thematisiert wurden aktuelle gesellschaftliche Fragen in diesem Zusammenhang. Daneben ging es auch um die Flüchtlingsunterbringung.

Alle Politikerinnen lobten das jahrzehntelange gesellschaftliche Engagement der Ahmadiyya Muslim Gemeinde. Gewürdigt wurden dabei die Dialoge zur interkulturellen Verständigung aber auch die gute Jugendarbeit und hohe Bildungsrate der islamischen Reformgemeinde. Nicht zuletzt wegen ihrer Transparenz und Reformansätze ist die Ahmadiyya Muslim Gemeinde die erste und bisher einzige Islamische Gemeinde eine Körperschaft im Sinne des öffentlichen Rechts. Alle Parteien sprachen sich im Rahmen der Diskussion, unter der für eine gesellschaftliche Verantwortung seitens der muslimischen Gemeinden aber auch der Politik aus. Eine Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe wurde von den Politikern begrüßt.
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