Mehr Windräder für Hamburg - aber keine für Altona ! Zuzwachs konzentriert sich auf Harburg und Bergedorf

Hamburg soll Windenergiehauptstadt Deutschlands werden: Schon heute ist Hamburg eine Hochburg der Windenergieunternehmen. Der Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich in seiner Sitzung am 23.08.2012 in Selbstbefassung mit diesem Thema beschäftigt.

Anne Krischok (SPD), Vorsitzende im Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft, betont: "Es ist uns wichtig, den Ausbau der Windenergie in Hamburg in einem möglichst breiten Konsens aller Beteiligten voranzutreiben. So hat der Senat über die Ausbaupläne mit allen Beteiligten in Bergedorf und Harburg seit Anfang des Jahres gesprochen. Das finde ich gut, der Austausch muss auch zukünftig stattfinden. Darüber hinaus ist es aber auch notwendig, weitere Eignungsflächen als Standort für Windenergieanlagen zu prüfen."

Der Ausbau von Windenergieanlagen wird sich auf den Süden Hamburgs konzentrieren. Dazu sollen auch im Hafen weitere Eignungsflächen als Standorte für Windenergieanlagen geprüft werden. Anne Krischok, Altonas Umweltexpertin begrüßt diese Entwicklung und weist darauf hin, dass der Bezirk Altona nicht vom Bau weiterer Windkraftanlagen „betroffen“ ist. „Zum einen soll ein Mindestabstand von 500 Meter zwischen einem Windrad und dem Wohngebiet eingehalten werden: Das ist im dicht besiedelten Altona faktisch nicht möglich. Die Landschaftsschutzgebiete in der Rissener, Sülldorfer und Osdorfer Feldmark bleiben weiterhin geschützt.“

Anne Krischok ist sich sicher: „Hamburg sollte als Hochburg der Windenergieunternehmen für den Ausbau der regenerativen Energien - trotz der Beschränkungen eines Stadtstaats - seinen Beitrag leisten: Das wollen wir sozial- und umweltverträglich erreichen.“ Darüber hinaus soll im Hafen und in den Bezirken geprüft werden, ob in bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten noch weitere kleinere Windkraftanlagen verwirklicht werden können. Diese würden aber deutlich kleinere Dimensionen als die neuen im Hamburger Süden haben: Dort ist auf Anregung der Bürgerinnen und Bürger eine Höhenbegrenzung von 150 Metern festgelegt worden.
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